Entschädigung: Russischer Oligarch verklagt die Credit Suisse auf 500 Millionen Franken

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Entschädigung verlangtRussischer Oligarch verklagt die Credit Suisse auf 500 Millionen Franken

500 Millionen Franken: So viel fordert ein russischer Oligarch von der Credit Suisse wegen angeblich durch einen Finanzberater verursachter Verluste. Die CS wies die Vorwürfe zurück.

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Der russische Millionär Witali Malkin fordert von der Credit Suisse eine halbe Milliarde Franken Genugtuung.

Der russische Millionär Witali Malkin fordert von der Credit Suisse eine halbe Milliarde Franken Genugtuung.

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Er soll durch einen ihrer Finanzberater hohe Verluste erlitten haben. Die Credit Suisse wies seine Vorwürfe zurück. 

Er soll durch einen ihrer Finanzberater hohe Verluste erlitten haben. Die Credit Suisse wies seine Vorwürfe zurück. 

20min/Matthias Spicher
Der in Monaco lebende russische Millionär beauftragte eine US-Kanzlei, ihn im Rechtsstreit mit der Credit Suisse zu vertreten.

Der in Monaco lebende russische Millionär beauftragte eine US-Kanzlei, ihn im Rechtsstreit mit der Credit Suisse zu vertreten.

IMAGO/blickwinkel

Darum gehts

Ein russischer Oligarch hat die Schweizer Grossbank Credit Suisse wegen angeblich durch einen Finanzberater verursachter Verluste auf 500 Millionen Schweizer Franken Entschädigung verklagt. Wie die «SonntagsZeitung» berichtete, beauftragte der in Monaco lebende russische Millionär Witali Malkin eine US-Kanzlei, ihn im Rechtsstreit mit Credit Suisse zu vertreten. Die Grossbank wies auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP sämtliche Vorwürfe zurück.

Ein Finanzberater der Credit Suisse war 2018 wegen Veruntreuung von Kundengeldern zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden und hatte zwei Jahre später Suizid begangen. Einer der geschädigten Kunden ist dem Zeitungsbericht zufolge Malkin.

Credit Suisse sei selbst die Geschädigte

Der Oligarch ist ein früherer Geschäftspartner des ehemaligen georgischen Regierungschefs Bidsina Iwanischwili. Iwanischwili war kürzlich von einem Gericht auf den Bermudas wegen Verluste im Zusammenhang mit dem Credit-Suisse-Finanzberater eine Millionenentschädigung zugesprochen worden. Die Bank kündigte Berufung an.

Alle seit 2015 in dem Fall vorgenommenen Untersuchungen hätten ergeben, dass der Finanzberater allein gehandelt und innerhalb der Bank keine Unterstützung bei seinen «kriminellen Aktivitäten» gehabt habe, betonte Credit Suisse am Sonntag. Die Bank gehöre selbst zu den Geschädigten in der Affäre. 

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(AFP/fos)

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