Aktualisiert 25.12.2007 20:31

Russisches GPS ins All befördert

Russland hat am Dienstag drei Navigationssatelliten ins All befördert. Sie sollen das Satelliten- Navigationssystem GLONASS - das russische Gegenstück zum amerikanischen GPS - ergänzen.

Die Trägerrakete mit den drei künstlichen Himmelskörpern startete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wie die russische Raumfahrtbehörde mitteilte. Sie sollen das Satelliten- Navigationssystem GLONASS - das russische Gegenstück zum amerikanischen GPS - ergänzen. Das System, das zu militärischen und zivilen Zwecken genutzt werden kann, wurde noch zu Zeiten der Sowjetunion entwickelt und soll insgesamt 24 Satelliten umfassen. Mit dem Start vom Dienstag ist nach Angaben des stellvertretenden Ministerpräsidenten Sergej Iwanow das System auf 18 Satelliten ausgebaut. Bis 2010 soll das System komplett sein. (dapd)

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