Finanzkrise: Russisches Parlament will Banken retten
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FinanzkriseRussisches Parlament will Banken retten

Zur Stützung des kriselnden Finanzsystems in Russland hat das Parlament in Moskau das von Präsident Dmitri Medwedew vorgeschlagene, rund 96 Milliarden Franken schwere Rettungspaket verabschiedet.

Laut Gesetz erhält die russische Entwicklungsbank VEB umgerechnet 56 Mrd. Franken aus der Währungsreserve und zusätzlich 19 Mrd. Franken aus dem Nationalen Wohlfahrtsfonds.

Die Mittel sollen dann an die grössten Banken des Landes in Form von Krediten vergeben werden, meldete die Agentur Interfax am Freitag. Russlands grösste Geschäftsbank Sberbank erhalte von der Zentralbank ein Darlehen über 21 Mrd. Franken.

Dank hohen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sitzt Russland auf Devisenreserven von etwa 560 Mrd. Franken. Grössere Reserven haben nur China und Japan. (sda)

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