«Sojus TMA-18»: Russisches Raumschiff hängt an ISS fest
Aktualisiert

«Sojus TMA-18»Russisches Raumschiff hängt an ISS fest

Die für heute geplante Rückkehr eines russischen Raumschiffes von der Internationalen Raumstation ist um 24 Stunden verschoben worden. Beim Abkoppeln kam es zu Problemen.

Experten arbeiten an der Ermittlung und Behebung des Schadens.

Experten arbeiten an der Ermittlung und Behebung des Schadens.

Das Raumschiff konnte aus «technischen Gründen» nicht wie geplant um 3.34 Uhr deutscher Zeit von der Station abkoppeln. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Offenbar gibt es Probleme mit der Luke des Kopplungsaggregats, an dem «Sojus TMA-18» vor Anker liegt. Experten arbeiten an der Ermittlung und Behebung des Schadens. Die Astronauten haben dem ZUP zufolge ihre Raumanzüge wieder ausgezogen und sollen jetzt erst einmal schlafen. Die Muster biotechnologischer Experimente wurden aus der Landekapsel geholt und wieder in Kühlschränken verstaut.

Das Raumschiff sollte um 6.55 Uhr in der kasachischen Steppe rund 145 Kilometer südöstlich der Stadt Dsheskasgan landen. Das Trio ist seit 175 Tagen im All.

Die Landung von «Sojus TMA-18» mit den Russen Alexander Skworzow und Michail Kornijenko und ihrer US-Kollegin Tracy Caldwell Dyson an Bord sei nunmehr für Samstagmorgen geplant, teilte das russische Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau unter Berufung auf eine Regierungskommission mit. (dapd)

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