Aktualisiert 30.11.2018 01:47

Termin geplatztRussland bedauert Trumps Absage

Der amerikanische Präsident will sich am G20-Gipfel doch nicht mit dem russischen Präsidenten Putin treffen. Hintergrund ist eine Eskalation in der Ukraine.

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Trump sagt das Treffen mit Putin ab.

Trump sagt das Treffen mit Putin ab.

Getty Images/win Mcnamee
Der Konflikt um die Halbinsel Krim spitzt sich zwischen der Ukraine und Russland erneut zu.

Der Konflikt um die Halbinsel Krim spitzt sich zwischen der Ukraine und Russland erneut zu.

AP
Russland soll ukrainische Schiffe angegriffen und sich angeeignet haben.

Russland soll ukrainische Schiffe angegriffen und sich angeeignet haben.

AFP/Aleksey Filippov

Wegen des Ukraine-Konflikts hat US-Präsident Donald Trump sein bilaterales Treffen am Rande des G-20-Gipfels in Buenos Aires mit Russlands Staatschef Wladimir Putin schliesslich doch abgesagt. Russland bedauert den Entscheid. Die russische Regierung sei dennoch gesprächsbereit, sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag.

Eine Absage bedeute, dass Gespräche über wichtige internationale Themen auf unbestimmte Zeit verschoben würden.

Trump begründete die Absage damit, dass Russland die ukrainischen Marinesoldaten und Schiffe noch nicht an Kiew zurückgegeben habe. Er habe daher entscheiden, dass es «für alle Seiten besser» sei, das Gespräch abzusagen, teilte Trump mit. Wenn die Situation bereinigt sei, sei er bereit zu einem Gipfeltreffen mit Putin.

Ukrainische Marineschiffe beschossen

Kurz zuvor hatte Trump vor Journalisten im Weissen Haus noch gesagt, er halte den am Freitag beginnenden G20-Gipfel in der argentinischen Hauptstadt für einen «guten Zeitpunkt» für ein Treffen mit Putin. Nach russischen Angaben sollte das Gespräch am Samstagmittag stattfinden.

Die russische Küstenwache hatte am Sonntag in der Strasse von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden dabei verletzt, 24 Soldaten wurden festgenommen. Trump stellte daraufhin bereits am Dienstag das Gespräch mit Putin erstmals infrage.

(afp)

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