Russland bombardiert Odessa und Dnipro

Aktualisiert

Ukraine ruft Fliegeralarm ausRussland bombardiert ukrainische Millionenstädte Odessa und Dnipro

Am Donnerstagmorgen gehen die russischen Angriffe auf die Ukraine unvermittelt weiter. Im ganzen Land wurde Fliegeralarm ausgerufen.

von
Jonas Bucher
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Aus Odessa wurden am Donnerstagmorgen Explosionen gemeldet. (Symbolbild)

Aus Odessa wurden am Donnerstagmorgen Explosionen gemeldet. (Symbolbild)

IMAGO/NurPhoto
Auch auf die Millionenstadt Dnipro wurden Raketen abgefeuert. Hier eine Aufnahme vom 29. September.

Auch auf die Millionenstadt Dnipro wurden Raketen abgefeuert. Hier eine Aufnahme vom 29. September.

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Seit dem 10. Oktober greifen die russischen Streitkräfte die Infrastruktur der Ukraine an. 

Seit dem 10. Oktober greifen die russischen Streitkräfte die Infrastruktur der Ukraine an. 

IMAGO/SNA

Darum gehts

  • Die russische Armee hat am Donnerstagmorgen die Millionenstädte Odessa und Dnipro angegriffen.

  • In der ganzen Ukraine wurde Fliegeralarm ausgelöst.

  • Laut Ukraine-Präsident Selenski sind rund 40 Prozent der Energieinfrastruktur in der Ukraine beschädigt.

Die russischen Luftangriffe auf die ukrainische Infrastruktur werden auch am Donnerstagmorgen weitergeführt. Laut Natalja Gumenjuk, Leiterin des gemeinsamen Pressezentrums der Verteidigungskräfte der ukrainischen Truppen Süd, sei in der Millionenstadt Odessa eine Explosion zu hören gewesen. «Der Luftangriff geht weiter, auf Odessa wurde ein Raketenangriff durchgeführt», sagte sie in einer Sendung im ukrainischen TV.

Ukrainische Medien berichten auch über Explosionen in der Millionenstadt Dnipro. Nach ukrainischen Angaben habe das dortige Luftverteidigungssystem funktioniert. Im ganzen Land wird seit dem Morgen Fliegeralarm ausgerufen.

40 Prozent der Energieinfrastruktur in der Ukraine beschädigt 

Seit dem 10. Oktober greifen die russischen Streitkräfte die Infrastruktur der Ukraine an. Dies geschah zwei Tage nach der Explosion auf der Krimbrücke, hinter der sich nach Angaben der russischen Behörden ukrainische Spezialkräfte befinden. Im ganzen Land, von Charkow und Kiew bis Lemberg und Iwano-Frankiwsk, werden Energie-, Verteidigungsindustrie-, Militärkommando- und Kommunikationseinrichtungen beschossen.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sagte am 1. November, dass etwa 40 Prozent der Energieinfrastruktur in der Ukraine beschädigt seien.

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