Gazprom: Russland dreht Italien den Gashahn zu

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GazpromRussland dreht Italien den Gashahn zu

Gemäss dem italienischen Versorger Eni hat Russland die Gaslieferung nach Italien gestoppt. Gazprom teilte mit, der Konzern könne kein Gas mehr durch Österreich liefern.

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Gazprom gibt an, kein Gas mehr durch Österreich nach Italien liefern zu können.

Gazprom gibt an, kein Gas mehr durch Österreich nach Italien liefern zu können.

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Dies teilte der italienische Versorger Eni am Samstag mit.

Dies teilte der italienische Versorger Eni am Samstag mit.

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Das russische Gas kommt normalerweise an dem italienisch-österreichischen Grenzort Tarvisio in Italien an und wird von dort verteilt.

Das russische Gas kommt normalerweise an dem italienisch-österreichischen Grenzort Tarvisio in Italien an und wird von dort verteilt.

AFP

Russland hat seine Gaslieferungen an Italien vorerst eingestellt. Der russische Konzern Gazprom habe mitgeteilt, dass er kein Gas mehr durch Österreich liefern könne, teilte der italienische Versorger Eni am Samstag mit. Das russische Gas kommt normalerweise an dem italienisch-österreichischen Grenzort Tarvisio in Italien an und wird von dort verteilt.

Gazprom «arbeitet an der Lösung des Problems»

Gazprom teilte in seinem Kanal im Nachrichtendienst Telegram mit, der Grund für die Einstellung des Gastransports über das Gebiet von Österreich nach Italien sei eine «Ablehnung des österreichischen Betreibers, die Transportnominierungen zu bestätigen.» In Österreich habe es Ende September regulative Änderungen gegeben, weshalb es nun zu diesem Problem gekommen sei. Der Staatskonzern nannte keine Details, worum es dabei genau ging. «Gazprom arbeitet gemeinsam mit den italienischen Käufern an der Lösung des Problems», teilte das Unternehmen weiter mit.

Ein Eni-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Ansa, dass Österreich nach Auskünften des Unternehmens weiterhin russisches Gas erhalte.

Italien hatte bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine rund 40 Prozent seines Gases aus Russland erhalten. Dann schlossen die Regierung in Rom und der teilstaatliche Konzern Eni mit etlichen anderen Ländern – etwa Algerien – Abkommen ab, um die Abhängigkeit von Moskau zu minimieren. In den vergangenen Monaten hiess es, Italien bekomme nur noch rund 25 Prozent seines Gases aus Russland. In den vergangenen Tagen waren die Liefermengen stark zurückgegangen.

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(DPA/bre)

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