Ukraine-Konflikt: Russland will McDonald's-Burger verbieten

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Ukraine-KonfliktRussland will McDonald's-Burger verbieten

Der russische Verbraucherschutz hat gegen McDonald's Klage eingereicht und will mehrere Produkte der US-Kette verbieten. Vermutlich sind nicht nur die Kohlenhydrate Schuld.

von
pat
Russland will den Verkauf mehrerer McDonald's-Produkte stoppen.

Russland will den Verkauf mehrerer McDonald's-Produkte stoppen.

24 Jahre ist es her, seit der erste McDonald's in Moskau seine Türen öffnete. Damals strömten 30'000 Personen allein am ersten Tag in das Restaurant - manche mussten sich fünf Stunden in der Warteschlange gedulden.

Seither ist viel passiert. Und es bleibt der Verdacht, dass der Ukraine-Konflikt ein Grund dafür ist. Die Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor hat beim Moskauer Gericht Klage gegen den Fastfood-Riesen eingereicht, wie «spiegel.de» berichtet.

Plötzlich zu ungesund für Russland

Russland will so den Verkauf mehrerer McDonald's-Produkte stoppen. Betroffen sind offenbar Cheeseburger, Chickenburger, Fischburger sowie Milchshakes. Die Behörden werfen der US-Kette vor, Normen für Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweisse verletzt zu haben.

Das ist nicht das erste Ärgernis für McDonald's in diesem Jahr: Im April kam es vor einer Moskauer Filiale zu Demonstrationen. Die tobende Meute forderte damals die Schliessung aller 300 Restaurants im Land.

Nach der Anbindung der Krim hatte das Unternehmen seine drei Filialen auf der Halbinsel aus «produktionstechnischen Gründen» geschlossen und sich damit den Unmut Russlands zugezogen.

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