Alec Baldwin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Aktualisiert

USAAlec Baldwin nach Todesschuss wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Beim Dreh des Films «Rust» löste sich ein Schuss aus einer Waffe, die der bekannte US-Schauspieler in der Hand hielt. Ihm drohen nun bis zu 18 Monate Gefängnis.

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Alec Baldwin (64) spielt im Western «Rust» einen Gesetzlosen.

Alec Baldwin (64) spielt im Western «Rust» einen Gesetzlosen.

IMAGO/ZUMA Press
Kamerafrau Halyna Hutchins wurde von einem Projektil aus Baldwins Waffe getötet.

Kamerafrau Halyna Hutchins wurde von einem Projektil aus Baldwins Waffe getötet.

Getty Images for SAGindie
Nun drohen dem Schauspieler bis zu 18 Monate Haft.

Nun drohen dem Schauspieler bis zu 18 Monate Haft.

IMAGO/ZUMA Press

Hollywood-Star Alec Baldwin wird wegen des tödlichen Schusses auf eine Kamerafrau bei einem Western-Dreh wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Das gab die zuständige Staatsanwältin Mary Carmack-Altwies am Donnerstag im US-Bundesstaat New Mexico bekannt. Wegen fahrlässiger Tötung wird sich auch die Waffenmeisterin am Set, Hannah Gutierrez-Reed, vor Gericht verantworten müssen. Bei einer Verurteilung drohen den beiden bis zu 18 Monate Haft.

Revolver war mit echter Kugel geladen

Baldwin hatte am 21. Oktober 2021 während Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western «Rust» versehentlich die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Requisitenwaffe erschossen. Der Revolver war offenbar versehentlich mit mindestens einer echten Kugel geladen worden. Der tödliche Vorfall sorgte international für Schlagzeilen. Im Zusammenhang mit der Verletzung des Regisseurs Joel Souza, der von der Kugel an der Schulter getroffen wurde, werden keine Anklagen erhoben.

Aussergerichtliche Einigung erzielt

Im vergangenen Oktober erzielte Baldwin, der Hauptdarsteller und Produzent des Westerns, in einem Zivilverfahren eine aussergerichtliche Einigung mit Hutchins Witwer. Das schützt den 64-Jährigen aber nicht vor strafrechtlichen Konsequenzen. Alec Baldwin hatte nach dem Vorfall jegliches Fehlverhalten abgestritten und darauf bestanden, dass er lediglich Anweisungen während einer Probe befolgt habe.

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Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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(AFP/bho)

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