Kinostarts Juli 2022: Ryan Gosling spielt in Netflix’ teuerstem Film

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Kinostarts Juli 2022Ryan Gosling spielt in Netflix’ teuerstem Film

Der 41-Jährige wird zum gejagten Agenten, ein Klima-Film zwischen Sci-Fi und Doku – das und mehr kommt diese Woche ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «The Gray Man».

Ascot Elite

Darum gehts

  • Wir stellen dir die spannendsten Kinostarts der Woche vor.

  • Ryan Gosling spielt einen gejagten Profi-Killer.

  • Der deutsche Filmemacher Marten Persiel mischt Doku mit Sci-Fi.

  • In einer französischen Komödie gibts Zeitreisen im Keller.

  • Der tollpatschige Teenager Alfons verliebt sich zum ersten Mal.

«The Gray Man»

Basierend auf der Romanvorlage von Mark Greaney legen die Regie-Brüder Joe und Anthony Russo das Fundament für eine neue Actionreihe, die zum Franchise werden soll – ähnlich wie beim Bond-Universum. 

Als Hauptperson schlüpft Ryan Gosling in die Rolle des Court Gentry, dem besten Agenten der CIA. Als er hinter Ungereimtheiten bei der Spionage-Organisation kommt, muss er vor der CIA flüchten – oder genauer: vor Lloyd Hansen (Chris Evans).

Gentry wird gejagt

Sein Ex-Kollege hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt und Killer setzen es sich weltweit zum Ziel, Gentry umzubringen. Die einzige Verbündete, die ihm bleibt, ist die Agentin Dani Miranda (Ana de Armas). «The Gray Man» lebt von Action-Szenen, die sich beinahe lückenlos aneinanderreihen.

Dass die Russo-Brüder sich für Ryan Gosling entschieden haben, überrascht: Der Schauspieler war zwar in rasanten Streifen wie «Drive» zu sehen, dieses Mass an Action ist allerdings neu.

Russo über Gosling

Goslings anfängliche Nervosität habe sich gelegt: «Man muss sich eine Abfolge von Schlägen und Tritten merken, und wenn man sich diese nicht richtig merkt, dann wird man verletzt. Und das hat er in neun Actionsequenzen geschafft. Das war also eine Herkulesaufgabe», so Joe Russo zu «Collider». 

Der Film erscheint hierzulande im Kino sowie auf Netflix. Mit einem Budget von 200 Millionen US-Dollar ist «The Gray Man» der bisher teuerste Netflix-Film, wie «Deadline» berichtet.

Was schaust du dir im Kino an?

«Everything Will Change»

Karge Natur, verbrannte Erde, viel Beton und Bildschirme – herzlich willkommen im Jahr 2054. In dieser Welt leben Cherry (Jessamine-Bliss Bell), Ben (Noah Saavedra) und Fini (Paul G. Raymond). Als Ben auf ein Bild einer Giraffe stösst, will er herausfinden, warum die Tiere verschwunden sind.

Bald erfahren die drei: Forschende haben in den 2020er-Jahren vor dieser Zukunft gewarnt und die Klima-Apokalypse vorhergesehen. Wie konnte es trotzdem so weit kommen? Cherry, Ben und Fini versuchen, den Prozess rückgängig zu machen.

Sci-Fi und Dokfilm zugleich

Der deutsche Regisseur Marten Persiel lässt echte Forschende zu Wort kommen, der Film pendelt zwischen Science-Fiction und Doku.

«Das Artensterben des frühen 21. Jahrhunderts ist naturgeschichtlich einzigartig. Es wird sich nie wieder in dem Ausmass wiederholen können – was weg ist, ist weg. Es ist das grösste Thema unserer Zeit», so Persiel in einem Statement.

Der Trailer zu «Everything Will Change».

Pathé Films

«Incroyable mais vrai»

Alain (Alain Chabat) und Marie (Léa Drucker) haben sich ein neues Haus gekauft und merken, dass sich im Keller ein Tunnel befindet. Es wäre kein Quentin-Dupieux-Film, wenn die Geschichte nicht einen schön-schrägen Twist hätte.

So merkt das Paar, dass sie sich eine besondere Immobilie zugetan haben. Wer durch den Tunnel geht, wird drei Tage jünger gemacht und es geschehen allerlei übernatürliche Dinge.

Der Trailer zu «Incroyable mais vrai».

Praesens

«Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!»

Der schusselige Alfons (Luis Vorbach) hat einen Crush auf sein Schul-Gschpänli Leonie (Leni Deschner). Bei der Klassenfahrt träumt er davon, ihr näher zu kommen – wie es sich für Alfons gehört, tritt er dabei allerdings in diverse Fettnäpfchen.

Dazu kommt: Er ist nicht der Einzige, der Leonie toll findet. Auch Nico (Ron Antony Renzenbrink), mit dem sich Alfons null versteht, ist interessiert.

Der Trailer zu «Alfons Zitterbacke – Endlich Klassenfahrt!».

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