Neuer Kinotrailer: Ryan Reynolds stirbt in «Free Guy» spektakulärste Tode

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Neuer KinotrailerRyan Reynolds stirbt in «Free Guy» spektakulärste Tode

Die Action-Comedy «Free Guy» ist der Silberstreifen am düsteren 2020er-Kino-Horizont. Der neue Trailer macht das auf witzigste Art und Weise klar.

von
Schimun Krausz

Wenn der Film nur halb so heftig abgeht wie der neue Trailer, kommen wir vor lauter heruntergeklappter Kinnlade gar nicht zum Popcorn-Essen.

20th Century Studios / Walt Disney

Darum gehts

  • In «Free Guy» spielt Ryan Reynolds eine Nebenfigur in einem Videospiel, die nicht weiss, dass sie eine Nebenfigur in einem Videospiel ist.
  • Als ihr das bewusst wird, nimmt sie ihr virtuelles Schicksal selbst in die Hand – und wird damit zum Viral-Hit in der echten Welt.
  • Der neue Trailer unterstreicht den guten ersten Eindruck des Sci-Fi-Comedy-Spektakels.
  • Die Vorschau ist sogar so nice, dass wir hier zehn Dinge hervorheben wollen, die uns beim Schauen kleine Freudenschreie entlockt haben.
  • Ja, wir schreien ab und zu beim Arbeiten.
  • Besser, als gar keine Emotionen zuzulassen wie du, oder?
  • Eben.

Die Pandemie macht eh niemandem Spass (ausser vielleicht Masken- und Desinfektionsmittelherstellern), und Cineasten haben seit rund einem halben Jahr speziell viel zu seufzen, werden doch mittlerweile regelmässig fette Releases immer weiter nach hinten verschoben – zuletzt der Bond-Film «No Time to Die», «Black Widow» und «The Batman».

Der Kino-Terminkalender lichtet sich, aber ein paar Hoffnungsschimmer bleiben – darunter «Free Guy» mit Ryan Reynolds (43), der ursprünglich den Blockbuster-Sommer anführen sollte und mit seinem neuen Deutschschweizer Startdatum am 10. Dezember das Weihnachtsgeschäft zumindest abfedern soll (weil gerettet werden kann es vielleicht eh nicht mehr wirklich).

20th Century Studios hat nun den zweiten Trailer zum Science-Fiction-Comedy-Dampfhammer releast (oben! Im Video! Ausrufezeichen!), und hier unten siehst du die zehn tollsten Dinge daraus, weil gute Trailer einfach gelobt gehören.

Ryan Reynolds erwischt den Zug

Komplett absurde Unfälle sind immer etwas Grossartiges – «Final Destination» hat diesen Fakt sogar zu einem 5-Filme-Franchise aufgeblasen.

Aber er hat Mühe im Strassenverkehr

Ein weiterer Fakt: Es kann nie genug komplett absurde Unfälle geben. Das ist Slapstick auf Steroiden und umso witziger, weil Ryan Reynolds als Titelheld Free Guy nach solchen eher tödlichen Missgeschicken wieder wie neu in seinem Bett aufzuwachen scheint – ganz getreu der gängigen Videospiel-Logik.

Dafür findet er den Kuss-Button

Free Guy setzt sich über die Videogame-Regeln hinweg, die für ihn festgelegt wurden. Und zwar, indem er eine andere Spielfigur küsst, obwohl ihm das gemäss Programmierung gar nicht möglich sein sollte. Das ist heavy «Romeo and Juliet»-Stuff, und wir haben bei so viel Romantik glaubs etwas ins Auge bekommen, entschuldige uns bitte kurz.

Endlich wird Gepäck realistisch dargestellt

Der Protagonist des 2020er-Bombast-Ego-Shooters «Doom Eternal» schleppt dreizehn riesige Knarren mit sich herum – besitzt aber nicht einmal einen Rucksack. «So unrealistisch!», hören wir dich rufen und pflichten dir vollkommen bei.

«Free Guy» scheint das Thema Inventar konventioneller anzugehen, wie diese Szene zeigt. Also so konventionell, wie eine Minigun in der linken Hand sowie Raketen, eine schallgedämpfte Maschinenpistole und ein Scharfschützengewehr im Umhängebeutel eben sein können.

Da steckt viel Videospiel-Liebe drin

«Fotorealistisch» sieht die virtuelle Umgebung nur für Ryan Reynolds aus. Die Spielerinnen und Spieler in der echten Welt sowie die Game-Entwickler (hier links: Joe «Steve aus ‹Stranger Things›» Keery, 28) erleben sie allerdings so wie in dieser Szene. Ungefähr so sehen moderne Blockbuster-Games auch wirklich aus, was zeigt, dass Regisseur Shawn Levy (52) das Videospiel-Thema versteht.

Taika Waititi ist und bleibt der Beste

Der 45-jährige «Thor: Ragnarok»-Regisseur mimt einen gewissen Antoine, von dem wir stark vermuten, dass er der Chef des «Free Guy»-Entwicklerbüros ist. Und zwar ein sehr exzentrischer Chef, der es nicht duldet, dass Free Guy den Betrieb von «Free Guy» (du kommst noch mit, oder?) stört und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend anweist:

«This loser is ruining the game, man! I don’t care if he’s Arnold frickin’ Schwarzenvader – terminate him.» Hach, Taika, an unsere Brust!

So viel Awesomeness in einer Einstellung

Jodie Comer (27) ist Milly aka Molotov Girl, sprengt eine Karre mit ihrem Raketenwerfer und drückt Ryan Reynolds’ Free Guy danach einen dicken Kuss auf die Lippen. F**k yeah.

Noch mehr Awesomeness

So unglaublich viel Videospiel in fünf Sekunden schaffen nicht mal Videospiele selbst.

Strassenverkehrsprobleme reloaded

Falls dich die beiden eingangs gezeigten Szenen noch nicht davon überzeugt haben sollten, dass komplett absurde Unfälle wirklich, wirklich, wirklich immer etwas Grossartiges sind.

The Who machen den Trailer erst so richtig episch

Yes, zu Beginn läuft kurz «Fantasy» von Mariah Carey (50), und yes, der Track ist ein R&B-Pop-Meisterwerk. Aber der Hauptsong des Trailers ist «Baba O’Riley» von The Who, und verdammt, das Lied würde selbst eine Darmspiegelung zum Wellness-Erlebnis machen. Gopf, der Song hat sogar dafür gesorgt, dass wir uns «CSI: NY» unglaubliche neun Staffeln lang angetan haben.

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