Ryanair foppt Konkurrenz

Aktualisiert

Ryanair foppt Konkurrenz

Der Billigflieger Ryanair lässt mit seinen Wachstumszahlen die Konkurrenz alt aussehen. «Die sollten etwas besser auf ihre Preise achten», frotzelt der Chef des irischen Überfliegers.

Ryanair habe davon profi-tiert, dass Wettbewerber «exzessiv und ungerechtfertigt» Treibstoffzuschläge erhoben hätten, provoziert Firmenchef Michael O'Leary. Zudem hätten sich neue Gebühren für Gepäck positiv ausgewirkt, das zusätzlich zum Handgepäck mitgenommen wird.

Der Reingewinn im dritten Quartal sei um 30 Prozent auf 47,7 Millionen Euro geklettert, teilte die irische Gesellschaft gestern mit. Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 492,8

Millionen Euro. Damit lagen beide Kennziffern deutlich über den Schätzungen von Analysten. Für das Gesamtjahr geht die Fluggesellschaft nun von einem Reingewinn von 390 Millionen Euro aus – bislang waren 350 Millionen Euro genannt worden.

Für das im April beginnende Geschäftsjahr zaubert der Konzern einen neuen Trumpf aus dem Ärmel: Die Treib-stoffkosten sinken um 60 Millionen Euro, weil sich O'Leary vorsorglich sehr günstig gegen künftige Ölpreis-Steigerungen versichert hatte. (sda)

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