Sabine Christiansen und Ex-Mann verklagen sich gegenseitig
Aktualisiert

Sabine Christiansen und Ex-Mann verklagen sich gegenseitig

Arbeit und Liebe soll man trennen, heisst es. Dass diese Weisheit stimmt, bewiesen gerade Sabine Christiansen und ihr Ex-Mann, die sich über ihre TV-Firmen gegenseitig anklagen.

Die Fernsehproduzenten «TV 21» und «Medienkontor» stehen sich unversöhnlich gegenüber. Und hinter diesen Firmen stecken die deutsche Moderatorin Sabine Christiansen und ihr Ex-Mann Theo Baltz. Der hat mit Medienkontor den Stellvertreter-Krieg angezettelt und ein Honorar in Höhe von gut 1,3 Millionen Franken eingeklagt.

Bis 2002 hatte das Paar mit seinen Firmen die Polit-Show «Sabine Christiansen» gemeinsam produziert. Dann fuhr dem Ehe- und Produktionsglück Moderatorin Ulla Kock am Brink in die Parade: In die verliebte sich Baltz und seine gehörnte Ehefrau machte ihre Sendung fortan auf eigene Rechnung, doch «Medienkontor» war weiterhin für die Produktionsorganisation und die technische Umsetzung verantwortlich, berichtet das deutsche «Medienmagazin».

Die 1,3 Millionen Franken-Klage ist jetzt sogar noch erhöht worden. «Medienkontor» fordert nun insgesamt 1,66 Millionen Franken: Die Nachforderung begründet Baltz' Firma mit einem Interview, das Christiansen mit George Bush in Washington geführt hat. Die Reaktion: Die Deutsche klagt zurück. Leistungen seien nicht erbracht worden und «TV 21» will nun seinerseits 1,15 Millionen Franken von der Gegenseite, so die deutsche Zeitung «Handelsblatt».

Die Gerichtsverhandlung ist für den 3. Dezember anberaumt. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich beide Parteien zuvor aussergerichtlich einigen.

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