Sachlichkeit im Fluglärmstreit gefordert
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Sachlichkeit im Fluglärmstreit gefordert

Das Thema Anflugregime auf den Flughafen Zürich soll sachlicher diskutiert werden. Dafür plädiert die «Unternehmerinitiative Wirtschaftsraum Deutschland Schweiz».

Mit einer paritätisch zusammengesetzten deutsch-schweizerischen Gruppe von Sachverständigen soll der eingeschlagene Weg der Sachlichkeit fortgesetzt werden. Dies schreibt die Vereinigung am Freitag in einer Medienmitteilung. Die Interessen des grenzübergreifenden Wirtschaftsraumes Hochrhein-Zürich-Bodensee müssten dabei berücksichtigt werden.

Nur dann könne eine sachgerechte Lösung gefunden werden, die von der Bevölkerung akzeptiert werde, heisst es weiter. Allzu viele Emotionen würden dagegen nur dazu beitragen, die bereits bestehenden Fronten zu verstärken.

Die Unternehmervereinigung wendet sich mit ihrem Aufruf gegen den offenen Brief des Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber (SP) vom 3. Februar. Darin hatte dieser die deutschen Behörden aufgefordert, die Beschränkungen für den Flugverkehr am Flughafen Kloten zu lockern.

Bei der «Unternehmerinitiative Wirtschaftsraum DCH» handelt es sich um eine unabhängige Vereinigung deutscher und schweizerischer Unternehmen aus der Region Südbaden-Nordschweiz-Zürich. Sie setzt sich für bessere Rahmenbedingungen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Bildung und Kultur ein. (sda)

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