Lack und Leder: Sadomaso-Schiff sticht wieder in den Bodensee
Aktualisiert

Lack und LederSadomaso-Schiff sticht wieder in den Bodensee

Dieses Wochenende ist es wieder so weit: Das Sadomaso-Schiff, auch Torture Ship genannt, sticht wieder in See. Das dürfte nicht allen gefallen.

von
taw

Fetischisten, Dominas und Sexsklaven treffen sich am Samstagabend in Friedrichshafen (D). Dort legt gegen 19 Uhr die MS Schwaben als Torture Ship, als Folterschiff also, Richtung Konstanz (D) ab. Während in Konstanz weitere Gäste zusteigen können, wird den Zuschauern an Land eine Sadomaso-Show geboten.

Thomas Siegmund vom Veranstalter Zip-Zone ist vom Fetisch-Schiff überzeugt. «Wir machen das nun seit 18 Jahren», so Siegmund. Klar gebe es immer wieder Leute, die das anstössig fänden oder sonst etwas dagegen hätten. Aber: «Mit Kritik muss man leben. Wir richten uns nicht danach, was eine Minderheit darüber denkt. Beim Grossteil der Leute kommt das Schiff sehr positiv an.»

Zankapfel Swingerschiff

Die MS Schwaben als Swingerschiff sorgte Mitte März für heftige Diskussionen und wurde sogar zum politischen Zankapfel. Der Konstanzer CDU-Oberbürgermeister Uli Burchardt wollte die frivole Bootspartie gar verbieten lassen. «Die BSB ist ein Schifffahrtsbetrieb und kein Veranstalter von Sexanlässen», so Burchardt damals. Sofort regte sich der Widerstand aus den Reihen der SPD.

Deine Meinung