Aktualisiert

Sämi Schmids Überraschungsbesuch

Samuel Schmid hat sein Jahr als Bundespräsident auf die gleiche Art abgeschlossen wie er es begonnen hatte: mit einem Überraschungsbesuch von in Genf stationierten Armeetruppen.

Der Militärminister traf dabei auch Genfer Feuerwehrleute.

Mit kleiner Entourage und begleitet von Divisionär Markus Rusch, landete Schmid am Sonntag gegen 14.45 Uhr mit einem Super Puma bei der Kaserne des Vernets GE. Im Gepäck hatte er rund 300 Tafeln Schokolade für die dort stationierten Soldaten und Feuerwehrleute. Im Hof der Kaserne begrüsste er eine kleine Kompanie persönlich.

Anschliessend besuchte Bundesrat Schmid die Einsatzzentrale in der Nähe des internationalen Flughafens von Genf. Dort besichtigte er die nüchternen Räume des militärischen Bunkers und erkundigte sich nach der Moral der Armeeangehörigen.

Der Militärminister konstatierte offenbar an dem Ort eine gewisse Laschheit, denn er hob zu einem länger dauernden Diskurs darüber an, wie wichtig die Aufgabe der Armee in Genf sei.

Grösser Feind ist Langeweile

«Euer grösster Feind ist die Langeweile», sagte Schmid zu rund 20 Rekruten, die in der Cafétéria der Einsatzzentrale versammelt waren. «Die Gewährleistung der Sicherheit der internationalen Organisationen ist jedoch essenziell, um in der Welt den Ruf von Genf zu erhalten.»

Anschliessend stattete Schmid der Feuerwehrkaserne im Zentrum der Stadt Genf einen Besuch ab. Er beglückwünschte die Anwesenden für ihr Eingagement und posierte für ein Foto vor einem blank geputzten Feuerwehrfahrzeug.

Schliesslich zog sich der Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport eine kugelsichere Weste über und besuchte Soldaten im Einsatz bei der Bewachung der Privatresidenz des israelischen Botschafters. An Bord des Super Puma-Helikopters reiste er dann zurück nach Bern. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.