Aktualisiert 13.11.2007 21:44

Safer Clubbing wird nun auch in Luzern lanciert

Gegen Gewalt, Drogen und die Ausbreitung von Aids im Nachtleben: Ab 2008 sollen die Luzerner Clubs gemeinsam gegen diese Probleme angehen.

Es gibt wohl kaum einen Club, in dem keine illegalen Drogen konsumiert werden oder der noch keine Probleme mit gewalttätigen Gästen hatte. Aus diesem Grund wird in Luzern das Projekt Safer Clubbing lanciert. «Wir wollen damit die Bedürfnisse der einzelnen Clubs abklären und im Partyleben für mehr Sicherheit sorgen», sagt Herbert Willmann, Leiter des Drogenforums Innerschweiz (DFI). «Die Themen reichen von Drogen über Gewalt bis zu Aids oder Littering», so Willmann.

Safer Clubbing wird von einem gleichnamigen Zürcher Verein betreut und läuft bereits in Zürich, Bern und Winterthur. Das Projekt soll den Betreibern helfen, gemeinsam Strategien gegen diese Probleme zu entwickeln. Den Clubs verspricht es überdies Entlastung, indem auch definiert werden soll, wo die Verantwortung der Partyveranstalter aufhört.

Giuseppe Lavuri, Eventmanager des Nautilus Clubs, ist vom geplanten Projekt begeistert. Ihm schwebt bereits eine mögliche, gemeinsame Massnahme vor: «Sinnvoll wäre beispielsweise ein clubübergreifendes Hausverbot.»

Markus Fehlmann

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