Aktualisiert 05.06.2014 15:26

2000 Flyer verteilt

Sahra sucht verzweifelt nach entlaufener Hündin

Verzweifelt sucht Sahra Essilini seit acht Tagen ihre Hündin Kira. Der Border-Collie-Schäferhund-Mischling wurde schon mehrmals in Zürich gesichtet – aber nicht eingefangen.

von
blu
Der Border-Collie-Schäferhund-Mischling war am 22. Januar nach einem Spaziergang beim Milchbuck aus dem Auto gesprungen und davongerannt.

Der Border-Collie-Schäferhund-Mischling war am 22. Januar nach einem Spaziergang beim Milchbuck aus dem Auto gesprungen und davongerannt.

«Ich vermisse sie wie verrückt», sagt die 27-jährige Sahra Essilini mit trauriger Miene. Bereits seit acht Tagen sucht sie nach ihrer fünfjährigen Hündin Kira, auch Kiri genannt. Der Border-Collie-Schäferhund-Mischling war am 22. Januar nach einem Spaziergang beim Milchbuck aus dem Auto gesprungen und davongerannt.

«Ich habe schon alles Menschenmögliche getan», sagt Sahra. So verteilte sie 2000 Flyer, kontaktierte das Tierspital, diverse Tierheime und Tierschutzorganisationen und wandte sich sogar an ein Tier-Medium. «Leider bisher ohne Erfolg.» Die stundenlangen Suchaktionen sind ihr anzusehen: Dunkle Augenringe zieren ihr Gesicht. «Solange ich zwei Beine habe, gebe ich nicht auf», sagt sie.

Kira bereits zwei Mal angefahren?

Seit sie die Flyer verteilt hat, haben sich schon diverse Leute gemeldet, die Kira gesehen haben wollen. Am vergangenen Mittwoch um 11 Uhr hätten beispielsweise diverse Autofahrer bei Radio SRF1 angerufen und gemeldet, dass ein Hund die Autobahn in Seebach überquert habe. Die Polizei war zwar vor Ort, konnte das Tier aber nicht einfangen. Am Donnerstag um 21 Uhr sei Kira an der Langstrasse beim McDonald's gesichtet worden. Dort wurde sie womöglich angefahren. Zudem soll sie heute Dienstag um 7.20 Uhr schon wieder angefahren worden sein – diesmal am Schwamendingerplatz. «Dieser Autofahrer hat mir das anonym mitgeteilt», sagt Sahra.

Sahra und ihre Helfer sind Tag und Nacht unterwegs, um Kira zu finden. Da Kira sehr scheu ist, solle man nicht versuchen, sie festzuhalten, sondern sofort bei der Polizei 117 anrufen.

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