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Knappes GutSalz aus ganz Europa für Schweizer Strassen

Die Globalisierung macht auch vor dem Winterdienst keinen Halt: Im Kanton Bern liegt künftig südfranzösisches Meersalz auf den Strassen, während im Kanton Zürich bosnisches Streusalz für Sicherheit sorgen soll.

von
jcg

In Folge der Streusalzknappheit importieren mehrere Kantone in Zusammenarbeit mit der Rheinsaline Salz aus anderen europäischen Ländern. So beziehe der Kanton Bern ab heute Meersalz aus Südfrankreich, wie Radio Energy Zürich mitteilt.

Der Kanton Zürich habe demnach ebenfalls 1000 Tonnen Meersalz bestellt, die Bestellung sei aber nie bestätigt und das Salz nicht geliefert worden, so Thomas Maag, Mediensprecher der Zürcher Baudirektion gegenüber Energy Zürich. Ein Ersatz scheint aber gefunden: «Uns wurde bestätigt, dass wir ab Mitte dieser Woche zusätzliches Salz aus Bosnien bekommen. Das sind 50 Tonnen täglich», so Maag weiter.

Der Preis für eine Tonne Streusalz aus Bosnien liegt bei ca. 200 Franken, derselbe Preis gilt auch für eine Tonne Salz aus der Rheinsaline.

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