Studenten-Aktion: Samichlaus füllt Basler Heimkindern Schulranzen

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Studenten-AktionSamichlaus füllt Basler Heimkindern Schulranzen

Managementstudenten der FHNW verdienen sich ihre Kreditpunkte mit einem guten Zweck. Das Ziel: 175 Basler Heimkinder sollen ihre Schulsachen gespendet bekommen.

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lha
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An bester Lage bekamen die Studenten für ihre Aktion «Schuelsagg Santiglaus» einen Point of Sale in der Basler Manor in der Greifengasse.

An bester Lage bekamen die Studenten für ihre Aktion «Schuelsagg Santiglaus» einen Point of Sale in der Basler Manor in der Greifengasse.

20 Minuten/lha
Die Schuelpckli sind bereits fix fertig gepackt und abgestimmt auf die Bedürfnisse der Empfänger.

Die Schuelpckli sind bereits fix fertig gepackt und abgestimmt auf die Bedürfnisse der Empfänger.

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Kostenpunkt für den Spender: 15 Franken. Der tatsächliche Wert der Päckchen beträgt im Schnitt 30 Franken.

Kostenpunkt für den Spender: 15 Franken. Der tatsächliche Wert der Päckchen beträgt im Schnitt 30 Franken.

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Fünf Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz sorgen in den Basler Kinderheimen Geller, Lindenberg und Bürgerliches Waisenhaus an Weihnachten für eine grosse Bescherung. Sie statten 175 Kinder mit Schulmaterial aus, wofür sie im Gegenzug Kreditpunkte bekommen.

«Kinderheime bekommen viele Spielzeugspenden, wirklich benötigt wird aber Schulmaterial», sagt Sarah-Louise Richter, die im Master internationales Management studiert. Im Rahmen des Moduls Community Projekt hätten sie ein gemeinnütziges Projekt realisieren müssen. «Wir wollten etwas Lokales machen», erzählt sie.

Als Partner konnten sie für ihr Projekt «Schuelsagg Santiglaus» die Warenhauskette Manor gewinnen, die ihnen in der Greifengasse eine attraktive Verkaufsfläche zur Verfügung stellt und das Schulmaterial subventioniert. «Wir unterstützen das Projekt gerne, weil es eine interessante Initiative darstellt, bei der sich Kunden und Unternehmen für das Gemeinwohl engagieren können», sagt Manor-Sprecherin Elle Steinbrecher.

Kunden werden zu Spendern

Die Kunden sind nämlich das wichtigste Puzzlestück zum Gelingen des Projekts. Sie sind die eigentlichen Spender, die den Heimkindern die Päckchen für 15 Franken kaufen. Darin enthalten ist Schulmaterial im Gegenwert von durchschnittlich 30 Franken. «Die Kinderheime sagten uns, was sie brauchen, entsprechend haben wir gepackt», so Richter.

Praktisch: Die Spender müssen die Pakete nur bis zur Kasse tragen. Danach wandern sie in ein Sitzungszimmer im Nebengebäude. Dort bleiben die Päckchen bis kurz vor Weihnachten und werden dann den Kinderheimen übergeben. Und was passiert, wenn nicht alle 175 Päckchen verkauft werden? Manor versichert: «Kein Kind wird leer ausgehen.» Die Aktion ist denn auch gut angelaufen. Am ersten Tag wurden bereits 24 Päckchen verkauft.

Mit diesem Video machen die Studenten auf ihre Aktion aufmerksam. (Video: Youtube/SchuelsaggSantiglaus)

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