Aktualisiert 10.03.2005 16:23

Samuel Schmid an Terrorismuskonferenz

Bundespräsident Samuel Schmid hat an der internationalen Terrorismuskonferenz in Madrid zur Respektierung des Rechts beim Kampf gegen Terrorismus aufgerufen.

Die Schweiz werde sich als Depositarstaat der Genfer Konventionen dafür einsetzen.

Der Terrorismus und seine Konsequenzen bedeuteten eine grosse Gefahr für eine freie und offene Gesellschaft und die individuellen Rechte der Bürger, sagte Schmid am Donnerstag.

Doch der Kampf gegen den Terrorismus müsse mit den legalen Mitteln der Verbrechens-Bekämpfung und unter Respekt der Menschenrechte und des internationalen Rechts geführt werden.

Die Bekämpfung des Terrorismus sei seit langem eines der wichtigsten Anliegen der Schweiz. «Wir unternehmen alles in unser Macht stehende, um den terroristischen Gruppierungen die finanzielle und logistische Basis zu entziehen», sagte Schmid.

Die Staaten müssten diesen Kampf zusammen führen. Und dafür sei es wichtig, gegen die Ursachen des Terrorismus vorzugehen, wie zum Beispiel den Mangel an Demokratie, die Verletzung von Menschenrechten und die regionalen Konflikte.

(sda)

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