SRF-Moderator: Sandro Brotz legt nach «Weltwoche»-Zoff Twitter-Pause ein
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SRF-ModeratorSandro Brotz legt nach «Weltwoche»-Zoff Twitter-Pause ein

Der Arena-Moderator Sandro Brotz gönnt sich nach einer Auseinandersetzung mit der «Weltwoche» eine Pause auf der Plattform Twitter. «Zu viel Hass im Netz», so das Fazit von Brotz.

von
Reto Heimann
Auf Instagram begründet Sandro Brotz seine Social-Media-Pause ausführlich.

Auf Instagram begründet Sandro Brotz seine Social-Media-Pause ausführlich.

Instagram/@sandrobrotz

«Twoff»: Mit diesem Hashtag kündigt SRF-Moderator und Arena-Aushängeschild Sandro Brotz eine vorübergehende Pause auf Twitter an. Vorangegangen war eine Auseinandersetzung mit einem «Weltwoche»-Journalisten.

Auf Instagram begründet der 51-jährige Brotz den Schritt ausführlicher: «Ich verabschiede mich für eine geraume Zeit von Twitter und anderen sozialen Medien. Zu viel Hass im Netz.» Hintergrund ist eine Reihe von negativen, abschätzigen und beleidigenden Tweets, die Brotz erhielt, nachdem er am 20. März auf Twitter die Corona-Massnahmenskeptiker kritisiert hatte.

Das zog auch den Unmut des rechtskonservativen Wochenmagazins «Weltwoche» auf sich. «Weltwoche»-Journalist Alex Baur bezeichnete Brotz als «eitlen Scharfrichter» und «Zuchtmeister» – zum Missfallen von Brotz, der sich daraufhin auf Twitter einen Schlagabtausch mit Baur lieferte. Nun streckt Brotz die Waffen – und zieht sich bis auf Weiteres von Twitter zurück.

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