Mister Schweiz: Sandro Cavegn schleicht heimlich ab

Aktualisiert

Mister SchweizSandro Cavegn schleicht heimlich ab

Am 26. August wird der amtierende Mister Schweiz heimlich entthront. Auf Sandro Cavegn folgt zurzeit kein neuer Schönling. Bleibt er ewig Mister?

von
Lorena Sauter

Wahl-Manipulation, eine merkwürdige Pizza-Show, eine verheimlichte Freundin – Sandro Cavegns Mister-Jahr ist auf den Punkt gebracht. Am 26. August wird er entthront. Freiwillig und ohne Zeugen. Die Mister haben ja bekanntlich den Tiefpunkt erreicht. Ein Tamtam macht keiner um Sandro. Der ist froh, ist der Spuk vorbei: «Ich möchte wieder frei über meine Termine verfügen. Mit 29 Jahren kann ich mich nicht aufs Showbusiness verlassen. Aus finanzieller Hinsicht», sagt er zu 20 Minuten. Denn: «Man muss exzentrisch sein. Vielleicht war ich es zu wenig.»

Sein Nachfolger? Niemand. Vorerst. Die Mister-Organisation steckt in einer Krise. Kümmern tut das kaum einen. «Das Interesse an Miss- und Misterwahlen ist schon gesunken. Das SRF sendet sie nicht mehr. Das schadet dem Bekanntheitsgrad», sagt Sandro. Hat der vorerst letzte Mister gar versagt? «Ich habe alles gegeben. Aber ich war meist auf mich alleine gestellt und sozusagen mein eigener Manager.» Hätte ein anderer Mister den Karren aus dem Dreck ziehen können? Sandro: «Keine Ahnung.»

Den Hut «ewiger Mister» möchte er sich nicht anziehen. «Ich glaube an die Organisation. Es wird bestimmt einmal einen Nachfolger geben.» Der Job sei äusserst lukrativ. Er habe mit wenig Aufwand einen guten Ertrag erwirtschaftet. Wie viel? «Die Organisation und ich haben Stillschweigen vereinbart.» Ein Knall klingt anderes.

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