Sanierung bei Chemiemülldeponien gefordert
Aktualisiert

Sanierung bei Chemiemülldeponien gefordert

Eine Petition mit 2288 Unterschriften verlangt die sofortige Totalsanierung von vier Chemiemülldeponien in der Region Basel.

Für zwei dieser Deponien im Elsass soll bald eine Risikoanalyse vorgelegt werden.

Die Petition wurde am Mittwoch einem Vertreter der Novartis übergeben, wie das Aktionskomitee «Chemiemüll weg!» mitteilte. Gefordert wird in der Bittschrift die Sanierung der Deponien Roemisloch, Hitzmatten, Le Letten und Galgenrain, die alle auf französischem Territorium nahe der Schweizer Grenze liegen.

Für die Deponien Le Letten und Roemisloch werde im Frühjahr der zuständigen Elsässer Behörde DRIRE eine detaillierte Risikoanalyse unterbreitet, teilte die Interessengemeinschaft Deponiesicherheit in der Region Basel (IG DRB) am Mittwoch mit. Die Analyse soll den französischen Behörden als Entscheidungsgrundlage für allfällige Überwachungen und Sanierungsmassnahmen dienen.

Für die Deponien Hitzmatten und Galgenrain gebe es keine Hinweise auf industrielle Ablagerungen von Chemieabfällen der Basler Chemieindustrie, rief die von den Chemie- und Pharmafirmen getragene IG DRB frühere Angaben in Erinnerung. Die Behörden im Elsass hätten diese Beurteilung geteilt und sich mit dem Resultat und dem Abschluss der Untersuchung einverstanden erklärt.

(sda)

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