Sanierung der A1 hat ein Ende
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Sanierung der A1 hat ein Ende

Die Gesamtsanierung der Autobahn A1 im Limmattal wird voraussichtlich vor Beginn der Euro 2008 abgeschlossen sein.

Das 37 Jahre alte und sechs Kilometer lange Autobahnteilstück wurde seit Oktober 2005 für rund 130 Mio. Franken saniert.

Die eigentlichen Bauarbeiten dauerten bis zum 16. Mai, teilte das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Montag mit. Die drei Wochen bis zum Anpfiff der Euro 2008 am 7. Juni würden vor allem für den Rückbau der Baustelle benötigt.

Das BVU macht den geplanten Abschluss der Sanierung indes von idealen Wetterbedingungen abhängig. Wegen des schlechten Wetters mit tiefen Temperaturen und häufiger Regenfälle seien alle Zeitreserven aufgebraucht. Der Terminplan hatte den Abschluss der Arbeiten Ende 2007 vorgesehen.

Für rund 130 Mio. Franken wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Fahrbahn der A1 zwischen Wettingen AG und dem Anschluss Dietikon ZH erneuert. Zudem wurden Lärmschutzwände neu gebaut oder saniert sowie der Gewässerschutz und die Entwässerung verbessert.

Das aufwendigste Projekt war gemäss BVU die komplette Erneuerung des Lehnenviaduktes Killwangen-Spreitenbach. Bei den Arbeiten seien alle sechs Fahrspuren freigehalten worden.

Die A1 im Limmattal war 1971 in Betrieb genommen worden. Damals rollten rund 20 000 Fahrzeuge pro Tag über die Autobahn. Gemäss BVU fahren mittlerweile 120 000 Fahrzeuge pro Tag über das Teilstück.

(sda)

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