Gefahren auf der Aare: Sanitätspolizist warnt vor Gummi-Flamingos und -Tintenfischen

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Gefahren auf der AareSanitätspolizist warnt vor Gummi-Flamingos und -Tintenfischen

Wenn ein Gummiboot auf der Aare verunfallt, rückt die Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern aus. In einem Video erzählt ein Bootsführer über seine Erfahrungen und die Gefahren auf dem Wasser.

Ein gemütlicher Gummiboot-Trip gehört im Sommer zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Kanton Bern. Wenn die Temperaturen stimmen, stehen die Leute mit ihren Gummibooten, Schwimmringen und Plastikeinhörnern bei den Einstiegen Schlange, um auf den Fluss zu kommen. Doch der Stadtfluss birgt Gefahren: «Oftmals geschehen Unfälle, weil die Aare mit manövrierunfähigen Gefährten befahren wird», sagt Thomas Rufer, Bootsführer und Einsatztaucher bei der Sanitätspolizei Bern.

«Dazu zählen Schwimmplattformen, Flamingos, Schwäne oder Tintenfische», so Rufer. Diese liessen sich schlecht steuern. «Die Gefahr, auf feste Hindernisse zu stossen, ist gross.» Diesen Sommer musste die Sanitätspolizei bisher 17-mal mit dem Boot auf die Aare ausrücken. Die Anzahl der Einsätze bewege sich jedoch im Rahmen der letzten Jahre. Wie schnell sich ein Gummiboot an einem Brückenpfeiler verheddern kann, zeigt ein aktuelles Video, das zurzeit auf Facebook kursiert (Video unten).

(RC)

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