Aktualisiert 06.02.2008 10:23

SAP kann Business-Objects- Aktionäre hinausdrängen

SAP ist bei der Übernahme der US- französischen Business Objects endgültig am Ziel.

Der deutsche Softwarekonzern kann den bisherigen Rivalen von der Börse nehmen.

SAP hält nach Ablauf des Übernahmeangebots 95,4 Prozent der Anteile, wie das Unternehmen in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Einschliesslich der von Business Objects selbst gehaltenen eigenen Aktien sind es sogar 97,1 Prozent.

Der angekündigten Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre, dem so genannten «Squeeze Out», steht damit nichts mehr im Wege. Die französische Börsenaufsicht AMF werde das Datum wohl in den nächsten Tagen veröffentlichen, teilte SAP mit. SAP zahlt für den an der Euronext gelisteten Spezialisten für die Analyse von Abläufen in Unternehmen 4,8 Milliarden Euro. (sda)

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