Sarah Connor kritisiert Influencerinnen für Bikinifotos und Werbeposts während Ukraine-Krieg

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«Banaler Scheiss»Sarah Connor wütend über Bikiniposts von Influencerinnen – trotz Krieg

Auf Instagram übt die Sängerin heftige Kritik an Content Creators, die weiter lustige Clips und freizügige Fotos posten, während «nicht weit von uns entfernt ein schrecklicher Krieg wütet.»

von
Lara Hofer
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Die deutsche Sängerin Sarah Connor (41) findet es bedenklich, dass Influencerinnen und Influencer trotz des Ukraine-Krieges weiterhin Werbeposts teilen. 

Die deutsche Sängerin Sarah Connor (41) findet es bedenklich, dass Influencerinnen und Influencer trotz des Ukraine-Krieges weiterhin Werbeposts teilen. 

Instagram/sarahconnor
«Ich finde es befremdlich, in diesen Tagen die sorglosen Bikinifotos oder Werbeposts – über irgendwelche Fitnesstees oder sonst was – von anderen zu sehen. Als würde einfach alles weiter seinen Gang gehen», schreibt die 41-Jährige unter ein Bild von sich am Meer. 

«Ich finde es befremdlich, in diesen Tagen die sorglosen Bikinifotos oder Werbeposts – über irgendwelche Fitnesstees oder sonst was – von anderen zu sehen. Als würde einfach alles weiter seinen Gang gehen», schreibt die 41-Jährige unter ein Bild von sich am Meer. 

Instagram/sarahconnor
Sie selbst verbringe momentan nur wenig Zeit auf Social Media und verzichte bewusst auf regelmässige Posts. 

Sie selbst verbringe momentan nur wenig Zeit auf Social Media und verzichte bewusst auf regelmässige Posts. 

Instagram/sarahconnor

Darum gehts

  • In zwei emotionsgeladenen Texten äusserte sich Sarah Connor (41) am Donnerstag auf Instagram zum Ukraine-Krieg.

  • Die Bilder der Toten und Flüchtenden würden ihr den Schlaf rauben, schreibt die Sängerin.

  • Weiter ärgert sich die 41-Jährige über alle Influencerinnen und Influencer, die trotz Kriegssituation weiterhin «ihre Werbeposts und sorglosen Bikinifotos» posten.

  • Sie selbst verzichte derzeit darauf, sich selber zu filmen und «alberne und nutzlose Videos» auf Instagram zu veröffentlichen.

Sarah Connor meldete sich am Donnerstag mit einem emotionalen Posting bei ihren Fans auf Instagram. Die 41-Jährige zeigte sich betroffen vom Krieg in der Ukraine. Es sei schwierig, die richtigen Worte zu finden, begründet die Influencerin ihre Entscheidung, in den letzten Tagen nichts zu posten. «Die Bilder der Toten und der Flüchtenden, die Gedanken und die Ängste, die einem den Schlaf rauben – all das ist so betäubend», schreibt die Sängerin zu einem Foto, das sie nachdenklich am Meer zeigt.

Zugleich macht die 41-Jährige ihrer Wut über diverse Content Creators Luft. Influencerinnen und Influencer, die trotz der momentanen Kriegssituation «sorglose Bikinifotos oder Werbeposts über irgendwelche Fitness-Tees teilen», finde sie äusserst «befremdlich» – «als würde einfach alles weiter seinen Gang gehen.» Die «Gleichzeitigkeit der Dinge» sei für die 41-Jährige kaum auszuhalten, schreibt sie weiter.

Sie selbst verbringe momentan nur wenig Zeit auf Social Media und verzichte bewusst auf regelmässige Posts. «Ich gehe lieber spazieren und halte das Gesicht in die Sonne, als mich selber zu Hause zu filmen oder alberne und völlig nutzlose Videos von irgendeinem banalen Scheiss zu posten», wettert die Sängerin. Offenbar sehr zum Leidwesen ihrer Plattenfirma, die die Sängerin «seit Monaten mit Engelszungen beschwören will, sich mit Tiktok auseinanderzusetzen.»

«Musik heilt und tröstet»

Gleichzeitig räumt die 41-Jährige ein, dass der Alltag in Deutschland ja irgendwie weitergehen müsse – auch für sie. So will die Sängerin bereits in wenigen Wochen auf Tour gehen. «Keine Ahnung, ob wir in vollen oder leeren Hallen spielen werden. Haben die Menschen, die ein Ticket besitzen, zurzeit überhaupt Lust auf ein Konzert?», fragt sie auf Instagram.

Trotz der belastenden Situation wolle die Sängerin versuchen, ihren Alltag wieder normal aufzunehmen – zu singen und zu performen. Die letzten Tage habe sie deshalb für ihr neues Projekt im Tonstudio verbracht. Sie habe sich wegen all der furchtbaren Gedanken zwar nicht konzentrieren können, doch: «Trotzdem war ich am Ende des Tages leichter. Weil ich zeitweise aus diesen Gedankenschleifen herausgekommen bin. Weil Musik einfach heilt und tröstet.» 

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