Aktualisiert 20.06.2008 16:02

SpielerfrauenSarah, die Schweinsteigerin

Eigentlich stehen bei der Euro die Kicker im Mittelpunkt des Interesses. Doch der deutsche Boulevard hat nach dem Sieg von Ballack und Co vor allem eine im Kopf: Bastian Schweinsteigers Freundin Sarah Brandner.

von
Philipp Dahm

Was Michael Ballack für die DFB-Elf ist, ist die «Bild» im deutschen Boulevard: ein Leithammel. Und «Bild» ist berauscht. Nicht so sehr vom Fussballgeschehen auf dem Platz, sondern vielmehr vom Nachspiel neben demselben. Denn dabei zeigte Kicker Bastian Schweinsteiger seine Schweinsteigerin: Gleich zwei Geschichten widmet die «Bild» der Spielerfrau.

Womanizer Schweini

«Tor, Jubel, Kuss - Sarahs Schweini unser grosser Held» heisst die eine. Das Boulevardblatt schreibt darin: «Er machte mit seiner Sahne-Leistung gleich zwei Frauen ganz besonders glücklich: Seine Freundin Sarah Brandner und Bundeskanzlerin Angela Merkel.»

«Schweinis Sarah: Unsere schönste EM-Entdeckung», titelt die Zeitung zum anderen und schwelgt von einer «bezaubernd schönen Frau, natürlich und fröhlich Bier holend auf der Tribüne» - quasi der Traum eines jeden Fussballfans. «Ich bin immer glücklich, wenn sie bei mir ist», zitiert «Bild» Mittelfeld-Mann Schweinsteiger. Der Satz bezieht sich natürlich nicht auf Kanzlerin Merkel, sondern auf die 19-jährige Blondine mit den «unendlich langen Beinen».

Herzig: Sie trafen sich beim Shoppen in der Edel-Boutique

Zusammen sind die beiden seit einem Jahr. Kennengelernt haben sie sich dort, wo sich Fussballer und Frauen eben treffen - «in der Münchner Szene-Boutique ‹Apartement 20›, als Schweini beim Shoppen war», klärt «Bild» auf. Gefunkt habe es aber erst vier Wochen später auf der Party-Insel Ibiza. Auch nicht gerade ein Ort, in dem man einen Profi-Kicker vermutet.

Das Model und der Fussballfreak - eine nationale Liaison. «Mit Sarah stürmte Schweini zurück ins Fussball-Glück», jubilieren die Kollegen. Und sie wissen: «Ganz Deutschland ist verliebt in unser neues Fussball-Traumpaar.»

Doch bei aller Ironie muss man zugeben: Endlich haben auch die Deutschen eine WAG, die den Namen auch verdient. Auch von unserer Seite: Danke, Schweini!

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