Aktualisiert 26.02.2010 06:30

Nur 15. PlatzSarah Meier so enttäuschend wie noch nie

Mit einer traumhaften Leistung hat Kim Yu-Na Südkorea die erste Goldmedaille im Eiskunstlauf beschert. Sarah Meier vermochte sich in der Kür nicht mehr zu verbessern und beendete ihre dritte Olympia-Teilnahme im 15. Rang - so schlecht wie noch nie.

Vancouver war kein gutes Pflaster für Sarah Meier.

Vancouver war kein gutes Pflaster für Sarah Meier.

Die erst 19-jährige Kim Yu-Na, die notabene erstmals an Olympischen Spielen dabei war, lief in eigenen Sphären. Die Weltmeisterin zeigte eine perfekte Kür mit wunderschönen Sprüngen. Bei den Schritten und den Pirouetten erhielt sie mit einer Ausnahme den maximalen Level 4, und sämtliche Elemente wurden mit Pluspunkten belohnt. Wie bereits im Kurzprogramm stellte sie auch in der Kür einen "Weltrekord" auf - und was für einen. Mit 150,06 Punkten verbesserte sie die eigene Bestleistung um sagenhafte 16,11 Punkte.

Mit dem Total von 228,56 Punkten, ihre Bestmarke hatte 210,03 betragen, nahm sie Mao Asada 23,06 Punkte ab. Auch die Japanerin zeigte einen starken Auftritt; sie verzückte das Publikum mit zwei Dreifach-Axeln. Diese Höchstschwierigkeit vermag bei den Frauen nur sie zu springen. Die Hauptgeschichte des Wettkampfs schrieb aber Joannie Rochette, deren Mutter am Sonntag überraschend gestorben war. Die WM-Zweite konnte ihre Emotionen auch in der Kür kontrollieren und holte verdient Bronze.

Meier enttäuschte auch in der Kür. Zwei Dreifache lautete die magere Bilanz. Der Flip, der Rittberger, der zweite Lutz und der zweite Salchow gelangen ihr nur zweifach. Damit war an eine Aufholjagd nicht zu denken. "Ich hatte einfach einen schlechten Tag", sagte die 25-jährige Bülacherin.

(si)

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