Aktualisiert 20.10.2011 10:36

Präsidialer Nachwuchs«Sarkozy ist sehr glücklich»

Nicolas Sarkozy im Vaterglück: Am Mittwochabend brachte Carla Bruni das gemeinsame Töchterchen zur Welt. Über den Namen des präsidialen Babys kann bisher aber nur spekuliert werden.

von
sim

Es ist ein Mädchen! Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy ist nach Aussage seines Verteidigungsministers Gérard Longuet voller Freude über die Geburt seiner Tochter. «Er ist sehr glücklich», sagte Longuet am Donnerstag dem französischen Fernsehsender i-TELE. Das freudige Ereignis habe einen grossen Einfluss auf Sarkozy. «Ein Präsident, der sich wohlfühlt in seiner Haut», sei «ein Geschenk für unser Land», so Longuet.

Der französische Kommunikationswissenschaftler Christian Delporte prophezeit dem neugeborenen Kind von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sogar eine wichtige Rolle im Wahlkampf: «Das Baby wird helfen, seine Frau Carla Bruni und auch ihn menschlicher und sympathischer zu machen», sagte Delporte in einem Interview mit der französischen Tageszeitung «Le Figaro».

Carla Bruni sei bis jetzt nicht sehr beliebt bei den Franzosen. «Die Bilder von ihr als Mutter und Sarkozy als sorgender Vater könnten sie beide dem Volk wieder näherbringen.» Die Präsidentschaftswahl findet im Frühjahr 2012 statt.

Heisst das Mädchen Daliah?

Sarkozys Frau Carla Bruni-Sarkozy hatte am Abend des 19. Oktober in einer Pariser Klinik eine Tochter zur Welt gebracht. Der Name des Mädchens wurde bislang noch nicht bekannt. Gerüchten zufolge soll das Kind aber den Namen Daliah tragen. «Wir werden der Mutter die Freude lassen, den Namen bekanntzugeben», sagte Sarkozy am Donnerstag beim Besuch einer Mülltrennungsanlage in Changé.

Sarkozy besucht seine Frau und das gemeinsame Töchterchen im Spital. Video: AP

(sim/sda)

Baby könnte im Wahlkampf helfen

Der französische Kommunikationswissenschaftler Christian Delporte prophezeit dem neugeborenen Kind noch eine wichtige Rolle im Wahlkampf: «Das Baby wird helfen, seine Frau und auch ihn menschlicher und sympathischer zu machen», sagte Delporte in einem Interview mit der französischen Tageszeitung «Le Figaro». Bruni sei bis jetzt nicht sehr beliebt bei den Franzosen. «Die Bilder von ihr als Mutter und Sarkozy als sorgender Vater könnten sie beide dem Volk wieder näher bringen.» Die Präsidentschaftswahl findet im Frühjahr 2012 statt.

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