Sarkozy-Liebesbrief löst Medientumult aus
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Sarkozy-Liebesbrief löst Medientumult aus

«Du fehlst mir. Ich hoffe, Dich am Wochenende zu sehen. Millionen Küsse.» Mit diesen Zeilen unter dem Arm verliess Präsident Sarkozy eine Sitzung. Und löste damit Spekulationen in ganz Frankreich aus.

Pikant, pikant, womit der französische Präsident Sarkozy gesichtet wurde: Eine Fotografie brachte zum Vorschein, dass Sarkozy beim Verlassen einer Sitzung ein handgeschriebens Papier unter dem Arm trug.

Die Zoom-Funktion brachte sogar den Inhalt des Schreibens zum Vorschein. Den wollte die französische Tageszeitung «Le Monde» dem Land nicht vorenthalten, ist doch das Geschrieben durchaus interessant: «Ich habe den Eindruck, Dich seit einer Ewigkeit nicht mehr zu sehen, und Du fehlst mir. Ich hoffe, Dich nächste Woche oder am Wochenende zu sehen. Millionen Küsse.»

Was jetzt? fragten sich wohl Millionen Franzosen. Hat Sarkozy eine Ehekrise und ein Verhältnis? Wer liess ihm die zärtlichen Zeilen zukommen? Und warum schleppt er private Notizen in Kabinetts-Sitzungen mit?

Des Rätsels Lösung folgte bald: Die Absenderin - es handelt sich tatsächlich um eine Frau - outete sich gegenüber der Zeitung «Le Parisien». Die Konservative Isabelle Balkany bekannten sich als Autorin.

Der Brief sei weiters gar nicht an Sarkozy gerichtet gewesen - sondern an ihre gute Freundin, Sarkozys Ehefrau Cécilia. Sie habe sich «beinahe kaputt gelacht» über die Spekulationen in der Presse.

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