Testfahrten: Sauber-Pilot Nasr fährt allen davon
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TestfahrtenSauber-Pilot Nasr fährt allen davon

Sauber-Fahrer Felipe Nasr überrascht bei den Testfahrten in Jerez de la Frontera. Der Brasilianer aus dem Schweizer Team stellt die Tagesbestzeit auf.

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Mittwoch, 4. Februar 2015
Mittwoch, 4. Februar 2015

Am letzten Tag der Forme-1-Tests im spanischen Jerez war es wieder Ferrari, das die Tagesbestzeit aufstellte. Diesmal war es der Finne Kimi Räikönnen, der die Topzeit aufstellte.

AFP/Jorge Guerrero
Im Sauber sass der Schwede Marcus Ericsson und fuhr hinter Räikönnen die zweitschnellste Zeit des Tages.

Im Sauber sass der Schwede Marcus Ericsson und fuhr hinter Räikönnen die zweitschnellste Zeit des Tages.

Keystone/Peter Steffen
Dienstag, 3. Februar 2015
Dienstag, 3. Februar 2015

Sauber-Pilot Felipe Nasr erzielt am dritten Testtag die beste Zeit.

Keystone/AP/Miguel Morenatti

Nachdem das Sauber-Team sich an den ersten beiden Testtagen in Jerez nur Sebastian Vettel im Ferrari geschlagen geben musste, gelang Felipe Nasr am Dienstag die Bestzeit.

Noch am Vormittag war Formel-1-Neuling Nasr bei feuchten Verhältnissen von der Rennstrecke abgekommen und musste die Testfahren zwischenzeitlich unterbrechen. Am Nachmittag überraschte der 22-jährige Brasilianer, der erst am Montag sein Debüt im Sauber C34 gegeben hat, bei abgetrockneter Piste mit der Tagesbestzeit. Zweiter wurde der Finne Kimi Räikkönen (Ferrari) vor dem Deutschen Nico Rosberg im Mercedes.

Vettel immer noch am schnellsten

Auch nach dem dritten von vier Testtagen im spanischen Jerez de la Frontera hält Sebastian Vettel weiterhin die Bestzeit. Der vierfache Weltmeister blieb im neuen Ferrari als einziger Fahrer unter 1:21 Minute. Aufgestellt hatte er die Richtzeit von 1:20,984 Minuten am Montag.

Deutlich mehr Probleme als Ferrari und Sauber hatte auch am dritten Testtag der einstige Branchenprimus Red Bull. Daniel Ricciardo musste eine längere Pause einlegen und kam gerade einmal auf 48 Runden. Bei seiner schnellsten war der Australier aber 2,356 Sekunden langsamer als Nasr. Weiterhin nicht auf Touren kommt nach seinem Wechsel von Ferrari zu McLaren auch Fernando Alonso. Nachdem der Spanier am Sonntag nur gerade sechs Runden absolvieren konnte, wurde er auch am dritten Tag von technischen Problemen gebremst. Bereits nach 32 Runden war für den 33-jährigen Weltmeister von 2005 und 2006 Feierabend.

Jerez (Sp). Formel-1-Testfahrten. 3. Tag:

1. Felipe Nasr (Br), Sauber, 1:21,545 (108 Runden).

2. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 0,205 zurück (92).

3. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,437 (151).

4. Felipe Massa (Br), Williams, 0,731 (71).

5. Pastor Maldonado (Ven), Lotus, 1,168 (41).

6. Carlos Sainz Jr. (Sp), Toro Rosso, 1,642 (136).

7. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull, 2,356 (48).

8. Fernando Alonso (Sp), McLaren, 14,008 (32). (si)

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