Yasser Al-Shahrani erleidet Kieferbruch und innere Blutungen 

Publiziert

WM in KatarSaudi-Verteidiger erleidet Kieferbruch und innere Blutungen 

Der grosse Triumph von Saudiarabien über Argentinien wurde von einer Verletzung überschattet. Nun ist klar, was der Verteidiger erlitten hat. 

von
Sven Forster

Die Bilder des Zusammenpralls gingen um die Welt. 

SRF

Darum gehts

  • Ein saudischer Verteidiger hat eine schwere Verletzung davongetragen. 

  • Neben einem Kieferbruch erlitt er auch innere Blutungen. 

  • Nun wird er in Deutschland operiert. 

Kurz vor Schluss kam es bei der WM-Partie zwischen Saudiarabien und Argentinien zu einem brutalen Zusammenprall. Der Saudi-Goalie Alowais, der beim überraschenden 2:1-Sieg mit einem starken Spiel brillierte, kam bei einem hohen Ball raus und räumte seinen Mitspieler Alsharani brutal ab. 

Der Verteidiger musste lange gepflegt und schliesslich vom Platz getragen werden. Die Szene des Zusammenpralls ging um die Welt. Nun ist klar, welche Verletzungen Alsharani davongetragen hat. Die Röntgenbilder zeigten, dass sich der 30-Jährige den Kiefer und weitere Knochen in der linken Gesichtshälfte gebrochen hat. Ausserdem erlitt der Saudi interne Blutungen. Wie das Medium «Gulf Today» schreibt, wurde er für eine Operation nach Deutschland gebracht. 

Trotz der Verletzung war die Freude der Saudis natürlich gross. Der König sprach sogar einen Feiertag aus. Ausserdem sorgt eine Statistik besonders für Freudensprünge: Die letzten drei Mannschaften, die Argentinien bei der WM besiegt haben, haben entweder den Wettbewerb gewonnen (Deutschland 2014, Frankreich 2018) oder den Final erreicht (Kroatien 2018).

Auch Franzose verletzt 

Alsharani war nicht der einzige Verteidiger, der sich am Dienstag verletzt hatte.  Im Zweikampf rutschte Frankreichs Verteidiger Lucas Hernandez aus und blieb liegen. Für den Bayern-Star ging es nicht mehr weiter, er musste ausgewechselt werden. Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich der 26-Jährige das Kreuzband gerissen hat. Auf der linken Abwehrseite vertreten wird Lucas nun von seinem jüngeren Bruder Théo Hernandez. Im Kader sind keine weiteren Linksverteidiger zu finden. Frankreich-Coach Didier Deschamps liess unter anderem Ferland Mendy, seines Zeichen Stammspieler bei Real Madrid, zu Hause. (dma)

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