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«Saw 2»«Saw 2»: Ein Film nur für ganz abgebrühte Horror-Fans

Selten wurde ein Horrorfilm in der Öffentlickeit derart kontrovers diskutiert wie «Saw 2».

Zu brutal und sadistisch sei der Streifen, hiess es, als er im Frühjahr in die Schweizer Kinos kam. Politiker beantragten zum Entsetzen der Horror-Fans ein Aufführungsverbot, das allerdings nicht zu Stande kam. Nun können Sie sich selber ein Bild machen – der Schocker steht frisch in den Regalen der DVD-Shops.

Die Handlung knüpft dort an, wo Teil 1 aufhörte, will heissen: Der Blutdurst des Jigsaw-Killers ist noch nicht gestillt. Für eine nächste Runde seiner Mordspiele hat er erneut Opfer gefunden, die eingesperrt werden und sich gegenseitig umbringen sollen – weil sonst alle von ihnen sterben.

Eines muss man der Einschätzung der «Saw»-Gegner zugutehalten: «Saw 2» ist in der Tat starker Horror-Tobak und nur abgebrühten Fans zu empfehlen.

Optisch erinnert der Film an «Seven», ohne aber atmosphärisch mit dem Genre-Klassiker mithalten zu können. Immerhin bietet «Saw 2» einen gelungenen Schlusstwist – zwei Fortsetzungen sind denn auch bereits geplant. Horrorfans und Politikern sollte der Gesprächsstoff so schnell also nicht ausgehen.

Philippe Zweifel

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