Aktualisiert 06.02.2008 21:43

«Saw IV»: Vergnügen oder Horror?

Purer Horror
für die einen, grösstes
Vergnügen für die
anderen: Die Beliebtheit
des Horrorschockers
«Saw» hält auch mit
der vierten Folge an.

Nichts für schwache Nerven: Heute kommt der vierte Teil der Horrorserie «Saw» in die Kinos. Die Story um Brutalo-Mörder Jigsaw schockt erneut mit barbarischen Szenen; zugenähte Lippen und ein mit Stäben durchbohrter Rücken sind bloss die harmlosesten Beispiele. Wegen der Brutalität wurden in England bereits Zuschauer ins Spital eingeliefert. Auch in Schweizer Foren wird wieder heftig diskutiert, ob der Film, der ab 16 Jahren freigegeben ist, dem Publikum zumutbar ist. Trotz – oder gerade wegen – der rohen Gewalt steht die Serie nach wie vor hoch in der Gunst des jungen Publikums.

440 Millionen Franken hat «Saw» bisher eingespielt und ist damit die erfolgreichste Horrorserie aller Zeiten. «Die ersten zwei Teile haben mir sehr gefallen», schwärmt auch Regisseur Michael Steiner. Das liege vor allem am raffinierten Plot, sagt er. «Ich sehe mir die neue Folge an.» Andere TV-Leute stehen dem Gemetzel kritisch gegenüber. «Mir ist das zu brutal», findet Viva-VJane Linda Gwerder. Dem Kino fern bleibt auch Marco Fritsche. «Ich würde in die Hosen machen», sagt er.

Für alle anderen nimmt der Horror noch lange kein Ende: Teil 5 und 6 sind schon in Planung.

cap

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