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Andermatt URSawiris darf sein erstes Hotel bauen

Das Andermatter Tourismusprojekt des ägyptischen Investors Samih Sawiris hat eine weitere Hürde genommen. Die Baukommission Andermatt hat die Baubewilligung für den Bau eines ersten Hotelkomplexes erteilt.

Beim Hotel «Chedi» handelt sich um eines der grössten Projekte, das im Zusammenhang mit dem Tourismusressort in Andermatt entsteht. Gegen den Neubau waren eine öffentlich- und eine privatrechtliche Einsprache eingegangen, schreibt die Gemeinde Andermatt in einem Communiqué vom Dienstag.

Beide Einsprachen seien inzwischen zurückgezogen worden, weshalb die Baubewilligung erteilt wurde. Der offizielle Spatenstich für einen Golfplatz und das Hotel soll Ende September 2009 erfolgen.

2000 unterirdische Parkplätze geplant

Das Fünf-Sterne-Hotel «Chedi» ist als eigentlicher Vorzeigebau des Tourismusresorts von Samih Sawiris gestaltet. Es ist das Verbindungsglied zwischen dem alten Dorfteil von Andermatt und dem neuen Resort.

Es soll gegen 50 Zimmer und 120 Residenzen umfassen. Zudem sind 130 unterirdische Parkplätze geplant. Die Eröffnung ist für das Jahr 2013 beziehungsweise 2014 vorgesehen.

Insgesamt plant der ägyptische Investor Samih Sawiris in Andermatt sechs Hotels mit total 844 Zimmern und Appartements, 42 Häuser mit zusammen 490 Appartements sowie 20 bis 30 Villen. Dazu kommen gegen 2000 unterirdische Parkplätze, 35 000 m2 Gewerbefläche, die Neugestaltung des Bahnhofs sowie ein Sport- und Freizeitzentrum.

Zum Tourismusprojekt gehören auch Kongress- sowie Konzerträumlichkeiten für 600 Personen, ergänzt wird das Resort mit einem 18-Loch-Golfplatz, der sich über 1,3 Millionen m2 erstreckt. Durch den Bau des Resorts sollen 1000 bis 1500 Arbeitsplätze entstehen. (sda)

Orascom will Ökostadt entwickeln

Die Städteentwicklungsfirma Orascom Development Holding AG des ägyptischen Investors Samih Sawiris will gemeinsam mit dem Industriemetall-Unternehmen Imerys eine integrierte Ökostadt im englischen Cornwall entwickeln. Die Stadt soll eine Fläche von 6,82 Millionen Quadratmetern umfassen. Orascom wird bei dem Joint Venture eine Mehrheitsbeteiligung von 75 Prozent halten und Imerys die übrigen 25 Prozent kontrollieren. (ap)

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