Sorge um seine Gesundheit: «Say Hello» – US-Präsident Biden macht sich mit Spickzettel zum Gespött

Publiziert

Sorge um seine Gesundheit«Say Hello» – US-Präsident Biden macht sich mit Spickzettel zum Gespött

Bei einer Sitzung zum Thema Offshore-Windenergie hat US-Präsident Joe Biden (79) aus Versehen den Kameras einen «Spickzettel» präsentiert, der exakte Anweisungen für einfachste Handlungen für ihn auflistet. Seine Kritiker nutzen dies für ihre Zwecke.

1 / 6
US-Präsident Joe Biden zeigte bei einem Meeting …

US-Präsident Joe Biden zeigte bei einem Meeting …

Screenshot Youtube/ Sky News Australia
… unabsichtlich einen Zettel mit Anweisungen, …

… unabsichtlich einen Zettel mit Anweisungen, …

Screenshot Youtube/ Sky News Australia
… die nun für Amüsement und Häme sorgen.

… die nun für Amüsement und Häme sorgen.

Screenshot Youtube/ Sky News Australia

Darum gehts

  • US-Präsident Joe Biden hielt bei einem Treffen aus Versehen einen Zettel falsch herum.

  • Darauf standen einfachste Anweisungen für sein Verhalten wie etwa «Sie setzen sich».

  • Obwohl vor ihm auch Donald Trump oder Barack Obama ähnliche Memos verwendeten, erntet Biden nun Häme und besorgte Kommentare auf Social Media.

Der 79-jährige US-Präsident ist wegen eines für ihn gedruckten Zettels zum Gespött geworden. Darauf ist klar zu lesen, wie er sich bei einem Treffen mit Industriekapitänen verhalten soll. Darauf ist etwa zu lesen: «Sie betreten den Roosevelt Room und begrüssen die Anwesenden.» Oder: «Sie setzen sich.» Weiterhin wird er angewiesen, einen zweiminütigen Kommentar abzugeben und sich am Ende bei den Anwesenden zu bedanken, bevor es schliesslich heisst: «Sie verlassen das Meeting.» Biden hatte von der Rückseite des Zettels abgelesen und dabei ungewollt gut sichtbar die Vorderseite präsentiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass Biden mit einem solchen Memo «erwischt» wird. Bereits bei einem Meeting zum Thema Ukraine hatte er ein ähnliches Papier verwendet. Ein Offizieller der Regierung gab gegenüber «Fox News» an, dies sei schon länger eine gängige Praxis auch für viele andere Politikerinnen und Politiker – auch Obama habe Notizen wie diese verwendet. Bidens Vorgänger Donald Trump war mit handgeschriebenen Zetteln, auf denen etwa «Ich höre Ihnen zu» stand.

Bei einer anderen Gelegenheit früher im Jahr hatte Biden unfreiwillig einen Zettel gezeigt, den ihm ein Mitarbeiter zugeschoben hatte. «Sie haben etwas am Kinn», stand darauf. Später wischte er sich übers Gesicht, analysierte das Gefundene – und «entsorgte» es im Mund.

Sarkastische Reaktionen auf Social Media

Die Repliken von Gegnern und Kritikern Bidens liessen nicht auf sich warten. «Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand sagen will, Joe Biden sei kein Geriatrie-Patient, der sich ins Weisse Haus verirrt hat, zeigen Sie ihm das», twitterte etwa der konservative Journalist Benny Johnson. «Das ist mehr als peinlich.»

Und während andere Biden verteidigen, das sei völlig normal, verlangen andere einen sofortigen Test der kognitiven Fähigkeiten des US-Präsidenten und brandmarken Biden als «Marionette».

Die Zettel-Affäre weckt bei manchen auch Zweifel an der Gesundheit des bald 80-Jährigen. Erst vor kurzem war Biden von seinem Velo gestürzt, bei einer anderen Gelegenheit stolperte er beim Einsteigen in die Air Force One. 

Allerdings hatte auch Bidens Vorgänger Donald ähnliche Momente gezeigt, in denen er offensichtlich mit Hilfe von «Spickzetteln» arbeitete. So etwa, als es um die Opfer einer Schulschiesserei ging.

(trx)

Deine Meinung

137 Kommentare