Krise: SBB bauen 60 Stellen ab

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KriseSBB bauen 60 Stellen ab

Die SBB bauen in der Betriebsführung landesweit 60 Stellen ab, die Hälfte davon in der Stadt Bern. Zu Entlassungen komme es nicht.

Die SBB-Betriebsführung wickelt auf dem Schweizer Schienennetz täglich 7.000 Personen- und 2.000 Güterzüge ab und hat damit nach eigenen Angaben bereits jetzt das weltweit am stärksten befahrene Netz. In den nächsten fünf Jahren sei mit einer Zunahme des Verkehrs um zehn Prozent zu rechnen. Mit der vom Verwaltungsrat beschlossenen Reduktion von rund 60 Stellen im Overhead-Bereich liessen sich nun weitere Synergien gewinnen, und zwar mit der vermehrten Konzentration auf das Kerngeschäft der Verkehrssteuerung, Intervention, Kundeninformation und Rangierarbeiten.

Der Abbau entspricht zwei Prozent des gesamten Personalbestands von rund 3.100 Personen. Die betroffenen Stellen sind laut SBB über die ganze Schweiz verteilt, wobei rund 30 in der Stadt Bern liegen. Entlassungen gebe es gemäss geltendem Gesamtarbeitsvertrag keine. Die Sozialpartner seien frühzeitig informiert worden, und für alle Betroffenen werde eine neue Beschäftigung gesucht. Die SBB weisen darauf hin, dass im vergangenen Jahr allein in der Stadt Bern über 250 Stellen neu angesiedelt worden seien. (dapd)

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