SBB Cargo: Gespräche in Luzern geplatzt
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SBB Cargo: Gespräche in Luzern geplatzt

Wegen der fehlenden Bereitschaft der Streikenden, auf das jüngste Angebot ernsthaft einzutreten, habe die SBB die für Samstag in Luzern geplanten Gespräche abgesagt.

Dies teilte SBB- Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d'Epinay mit.

«Unser Angebot liegt auf dem Tisch. Damit ist der Spielraum für Vorverhandlungen erschöpft», heisst es in einem Communiqué. Das Angebot gelte bis am Montagabend. Es umfasst unter anderem den Erhalt von 60 der 126 Stellen im Bereich des schweren Unterhalts von Elektrolokomotiven in Bellinzona bis Ende 2012.

Die Streikenden hatten dazu am Freitag negativ Stellung genommen. Daraufhin erklärte Verkehrsminister Moritz Leuenberger die Bemühungen um einen Runden Tisch für gescheitert. Der SBB- Verwaltungsrat seinerseits beauftragte die Geschäftsleitung, «die weiteren Massnahmen vorzubereiten, wie sie im Gesamtarbeitsvertrag geregelt sind», heisst es der Mitteilung.

Trotz der Absage der SBB ist eine Delegation der Streikenden von Bellinzona auf dem Weg nach Luzern, wo die nächste Verhandlungsrunde hätte stattfinden sollen. Dies sagte Unia-Sprecher Nico Lutz gegenüber der Nachrichtenagentur SDA (sda)

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