Aktualisiert

SBB haben sich in allen Sparten massiv verbessert

Die Schweizerischen Bundesbahnen haben ihre Zahlen erheblich verbessert. Neben einer leichten Buchhaltungskosmetik lieferte auch das Transportgeschäft mehr Ertrag.

Der SBB-Konzern weist für das erste Halbjahr 2006 einen Gewinn von 59,4 Millionen Franken aus – dies nach einem Verlust von 36,6 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Zur rasanten Fahrt aus den roten Zahlen half vor allem eine Umstellung in der Rechnungslegung: Die SBB wenden seit Jahresbeginn einen neuen Standard für die Verbuchung der Vorsorgeverpflichtungen an – mit der Folge, dass die Rückstellungen für die marode Pensionskasse aus der Erfolgsrechnung verschwinden.

Nach der alten Rechnungslegung würde sich das Ergebnis um rund 75 Millionen verschlechtern, womit unter dem Strich ein Verlust von gut 15 Millionen Franken bliebe. Aber auch im reellen Geschäft haben sich die SBB verbessert: Der Personenverkehr warf mit 38,1 Millionen Franken mehr als doppelt so viel Gewinn ab wie in der Vorjahresperiode, der Gewinn aus dem Immobiliengeschäft steigerte sich sogar um 141 Prozent auf 35 Millionen.

Der Verlust im Cargo-Bereich sank um 21 Prozent auf 35,2 Millionen Franken.

Mit 924,3 Millionen Franken bleiben die Zuschüsse vom Bund auf dem Niveau des Vorjahressemesters. Sie fliessen vor allem in Ausbau und Wartung des Schienennetzes. (dapd)

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