Aktualisiert 03.08.2006 16:36

SBB im Welschland verspätet unterwegs

Fahrleitungsstörungen in der West- und Ostschweiz haben zu grossen Verspätungen im Bahnverkehr geführt: Auf der Linie Yverdon-les-Bains - Lausanne behinderten zwei blockierte Züge den Verkehr während zweieinhalb Stunden.

Im Kanton St. Gallen war der Rickentunnel während vier Stunden nicht mehr befahrbar.

Ein Intercity-Zug aus Basel und einer aus St. Gallen blieben gegen 15.00 Uhr im Bahnhof Ependes bei Yverdon-les-Bains auf ihrer Fahrt nach Lausanne stehen. Probleme mit der Kontaktleitung liessen die Züge auflaufen, wie die SBB mitteilten. In der Folge blockierten die beiden Züge eines der beiden Geleise. Bis 17.30 Uhr verkehrte der Bahnverkehr zwischen Ependes und Yverdon somit nur einspurig. Im Regionalverkehr setzten die SBB zwischen Chavornay und Yverdon Busse ein.

Für die 200 betroffenen Passagiere der blockierten Züge ergaben sich laut SBB Verspätungen bis zu zwei Stunden. Um 17.30 Uhr konnte die Störung behoben werden. Es ergab sich eine Folgeverspätung von zehn Minuten.

Bei einer weiteren Fahrleitungsstörung im Rickentunnel im Kanton St. Gallen mussten die unmittelbar betroffenen Reisenden mit einer Verspätung von bis zu einer halben Stunde rechnen. Der Defekt trat gegen 10.30 Uhr ein und konnte nach vier Stunden behoben werden. Während der Panne verkehrten zwischen Wattwil und Uznach Ersatzbusse. (dapd)

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