«Sicher landen»: SBB nutzt Lufthansa-Streik für Werbung
Aktualisiert

«Sicher landen»SBB nutzt Lufthansa-Streik für Werbung

Weil die Lufthansa-Piloten streiken, fallen mehr als 4000 Flüge der deutschen Airline aus. Die SBB wittert darin eine Chance und wirbt für ihre Zuverlässigkeit.

von
laf
So präsentierte sich die Website des Flughafens Zürich am Mittwoch:: Links die Meldungen zu den Flügen, rechts die Anzeige der SBB.

So präsentierte sich die Website des Flughafens Zürich am Mittwoch:: Links die Meldungen zu den Flügen, rechts die Anzeige der SBB.

425'000 Passagiere dürften in den kommenden Tagen ziemlich genervt sein: Wegen des Streiks der Piloten der deutschen Lufthansa fallen Tausende Flüge aus. Auch 2000 Passagiere der Swiss sind betroffen, weil sie Umsteigeflüge gebucht hatten.

Bei der SBB hat man darin eine Chance erkannt: Die Bahn schaltete in Zeitungen und auf Websites?an strategisch passenden Orten Werbeanzeigen mit den Slogans «Trotz Pilotenstreik sicher landen» und «Sicher in Deutschland landen». Eine Anzeige ist auf der Website des Flughafens Zürich zu sehen – direkt neben den Informationen zu annullierten Flügen.

Volle Züge zu erwarten

«Das haben wir uns ganz kurzfristig überlegt», erklärt SBB-Sprecher Christian Ginsig gegenüber 20 Minuten. Schon in der Nacht habe man an Privat- und Geschäftskunden auch schon einen Newsletter verschickt. «Wir wollen sie darauf aufmerksam machen, dass man Distanzen von ein paar Stunden auch mit dem Zug zurücklegen kann», so Ginsig.

Doch wichtig sei: unbedingt reservieren. «Gerade an den Flughafen-Bahnhöfen dürfte es in den kommenden Tagen ziemlich voll werden.»

Im Zweifel könne die SBB laut Ginsig auch das Angebot auf gewissen Strecken verstärken – allerdings nur begrenzt, da man auf den Deutschland-Strecken mit der Deutschen Bahn zusammenarbeite. «In Richtung München etwa wäre es theoretisch möglich», sagt Ginsig. Man werde beobachten, wie sich die Nachfrage nun entwickelt.

Der Piloten-Streik in Deutschland hat auch Auswirkungen auf den Flughafen Zürich: Für den Mittwoch mussten 36 Flüge annulliert werden. Betroffen sind Verbindungen nach Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg und Köln. Wie ein Flughafen-Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte, fallen am zweiten Streiktag, am Donnerstag, voraussichtlich 22 Flüge aus und am Freitag, dem letzten Streiktag, noch deren 20. Trotz Streik erwartet der Flughafen aber kein Chaos. (sda)

Der Piloten-Streik in Deutschland hat auch Auswirkungen auf den Flughafen Zürich: Für den Mittwoch mussten 36 Flüge annulliert werden. Betroffen sind Verbindungen nach Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg und Köln. Wie ein Flughafen-Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte, fallen am zweiten Streiktag, am Donnerstag, voraussichtlich 22 Flüge aus und am Freitag, dem letzten Streiktag, noch deren 20. Trotz Streik erwartet der Flughafen aber kein Chaos. (sda)

Der Piloten-Streik in Deutschland hat auch Auswirkungen auf den Flughafen Zürich: Für den Mittwoch mussten 36 Flüge annulliert werden. Betroffen sind Verbindungen nach Düsseldorf, München, Frankfurt, Hamburg und Köln. Wie ein Flughafen-Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF sagte, fallen am zweiten Streiktag, am Donnerstag, voraussichtlich 22 Flüge aus und am Freitag, dem letzten Streiktag, noch deren 20. Trotz Streik erwartet der Flughafen aber kein Chaos. (sda)

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