Öffentlicher Verkehr - SBB plant neues Nachtzug-Angebot, obwohl es sich nicht lohnt

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Öffentlicher VerkehrSBB plant neues Nachtzug-Angebot, obwohl es sich nicht lohnt

Zehn Routen und 25 Nachtzug-Ziele sind das Ziel der SBB, das bis 2025 erreicht werden soll. Man arbeite dafür mit den benachbarten ausländischen Partnern zusammen.

von
Yasmin Rosner
Die SBB reagiert auf die steigende Nachfrage nach Nachtzügen.

Die SBB reagiert auf die steigende Nachfrage nach Nachtzügen.

20min/Marco Zangger

Eigentlich hatten die SBB das Nachtzug-Angebot eingestellt, weil sich damit kein Geld verdienen lässt. Das ist noch immer so, dennoch baut man aus, erklärt SBB-Chef Vincent Ducrot im Interview mit der «SonntagsZeitung». «Nachtzüge werden nie profitabel sein, aber wir reagieren auf eine Nachfrage, die heute in der Luft liegt», sagt er dazu.

Reisen mit der Bahn statt mit dem Auto oder Flugzeug reduziere den CO2-Ausstoss. «Wir entwickeln derzeit ein Angebot mit unseren Partnern, SNCF, Deutsche Bahn, ÖBB und Trenitalia. Neue, komfortablere Waggons sind bestellt worden.»

Bis 2025 streben die SBB zehn Routen und 25 Nachtzug-Ziele an. «Schon jetzt können Sie mit diesen Zügen nach Berlin, Hamburg, Prag oder Wien reisen, und bis Ende des Jahres werden wir Amsterdam eröffnen. Rom wird nächstes Jahr folgen.»

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