Untersuchung eröffnet: SBB stellt Neonazi frei
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Untersuchung eröffnetSBB stellt Neonazi frei

Sein Auftreten in den sozialen Medien hat für einen Transportpolizisten Konsequenzen. Die SBB hat eine Untersuchung zum Fall eingeleitet.

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Ein Transportpolizist der SBB teilt auf auf sozialen Medien seine rassistische Einstellung. (Symbolbild)

Ein Transportpolizist der SBB teilt auf auf sozialen Medien seine rassistische Einstellung. (Symbolbild)

Keystone/Christian Beutler
Jetzt wollen die Bundesbahnen reagieren. (Symbolbild)

Jetzt wollen die Bundesbahnen reagieren. (Symbolbild)

Keystone/Christian Beutler
Der 43-Jährige war zuvor bei der Kapo Appenzell Ausserrhoden tätig und arbeitete auch am WEF. (Symbolbild)

Der 43-Jährige war zuvor bei der Kapo Appenzell Ausserrhoden tätig und arbeitete auch am WEF. (Symbolbild)

Keystone/Ennio Leanza

Am Wochenende wurde publik, dass ein Neonazi für die Transportpolizei der SBB arbeitet. Der 43-Jährige fiel in den sozialen Medien mit rassistischen Sprüchen und Gewaltfantasien gegen Migranten auf und zeigt Bewunderung für die Waffen-SS. Jetzt handelt die SBB.

Die SBB hat eine Untersuchung eröffnet, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Der Mann wurde befragt und «vorsorglich für die Dauer der Untersuchung freigestellt», heisst es weiter.

Bis 2011 bei der Kapo AR

Die SBB toleriere kein menschenverachtendes, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Verhalten ihrer Mitarbeitenden. In den kommenden Tagen werde das weitere Vorgehen festgelegt.

Bis 2011 war der St. Galler bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden angestellt. Danach wechselte er in die Privatwirtschaft. Über die Gründe der Trennung wollte ein Polizeisprecher gegenüber 20 Minuten keine Angaben machen.

Die SBB-Transportpolizei ist nach Angaben der SBB eine spezialisierte Sicherheitspolizei. Ihre rund 190 Polizistinnen und Polizisten arbeiten auf Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausgebildet werden sie an anerkannten Polizeischulen.

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