Aktualisiert 28.03.2014 20:40

16'000 Smartphones

SBB vergibt Millionen-Auftrag an Interdiscount

Die SBB kauft bei Interdiscount 16'000 Smartphones und 4000 Tablets im Wert von 5 Millionen Franken. Durch weitere geplante Aufträge könnte sich diese Summe auf bis zu 23 Millionen erhöhen.

von
tob/ame

Der Elektronikanbieter Interdiscount erhält von der SBB einen Auftrag im Wert von 5 Millionen Franken. Die Coop-Tochter verkauft den Bundesbahnen 16'000 Smartphones und 4000 Mini-Tablets der Marke Samsung.

Die Geräte von Samsung erfüllten die Anforderungen für den effizienten Einsatz im Arbeitsalltag, begründet die SBB in einer Mitteilung vom Freitag den Vergabeentscheid. Das Onlineportal inside-it.ch hatte erstmals darüber berichtet.

Ziel der SBB ist es, vom Gleisarbeiter über die Zugbegleiterin bis zum Lokomotivführer jeden und jede mit den relevanten Informationen elektronisch zu beliefern. Die Beschaffung hatte die SBB bereits vergangenen Oktober angekündigt.

Auftragsvolumen kann sich auf 11 Millionen erhöhen

Die SBB verspricht sich von der Vernetzung auch, dass Mitarbeitende künftig bei einer Störung schnell und direkt aus erster Hand informiert werden. Zudem soll die Papierflut der internen Kommunikation vermindert werden. Dazu hat die SBB spezielle Apps entwickelt.

Konkret kauft die SBB Smartphones des Modells Samsung Galaxy S4 Mini sowie Tablets des Modells Samsung Galaxy Tab 3 mit 7-Zoll-Display. Die SBB hat zudem eine Option abgeschlossen, wonach sie die Geräte nach zwei Jahren austauschen kann. Sollte dies der Fall sein, würde sich das Auftragsvolumen auf 11 Millionen Franken erhöhen, wie die SBB auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

iPad bleiben im Einsatz

Wie inside-it.ch weiter schreibt, löst die SBB ausserdem bestehende Geräte ab und bezieht die Ersatzgeräte ebenfalls bei Interdiscount. Die Coop-Tochter liefert damit weitere 9000 Samsung Galaxy S4 als Ablösung der bestehenden GSM-R-Handys von Samsung sowie 3500 Galaxy Note 3, die als neue Zugsbegleitergeräte eingesetzt werden.Das Gesamtvolumen dieser beiden Aufträge beträgt rund 12 Millionen Franken. Insgesamt könnte sich die Auftragssumme also bis auf 23 Millionen Franken erhöhen.

Bereits im Einsatz sind bei der SBB iPads. Wie SBB-Sprecher Chrstian Ginsig gegenüber inside-it erklärt, werde dies auch so bleiben, da man weiterhin eine Zwei-Produkte-Strategie fahren werde. (tob/ame/sda)

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