Problemzug: SBB wollen Cisalpino loswerden

Aktualisiert

ProblemzugSBB wollen Cisalpino loswerden

Die SBB prüfen Alternativen zum Problemzug Cisalpino. SBB-Konzernchef Andreas Meyer würde die Pannenzüge der ersten Generation sofort verkaufen, wenn er Ersatz dafür fände.

Andreas Meyer sagte in einem Interview der «Mittelland Zeitung» (Freitagausgabe), er habe den Auftrag erteilt, nach Angeboten auf dem Markt Ausschau zu halten. Ein grosser Fisch sei bisher aber nicht ins Netz gegangen. Die Schwierigkeit bestehe darin, Züge mit Neigetechnik und Zweistromsystem zu finden, damit sie in der Schweiz und Italien fahren könnten.

Noch kein Ersatz für Pannenzüge

Meyer erinnerte an das doppelte Problem mit den Cisalpino-Zügen: Einerseits warten die SBB seit zweieinhalb Jahren auf die zweite Generation; andererseits sind die Züge der ersten Generation in einem schlechten Zustand und sorgen immer wieder mit Pannen für Verärgerung. Auf die Frage, ob man die Züge der ersten Generation nicht einfach verkaufen sollte, sagte Meyer: «Wenn wir Ersatz für diese Züge hätten und auch einen Käufer, würde ich das sofort tun.» (dapd)

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