SBB zurück in der Gewinnzone
Aktualisiert

SBB zurück in der Gewinnzone

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) schreiben nach dem Vorjahresverlust von zwölf Millionen Franken wieder schwarze Zahlen.

Möglich wurde die Rückkehr in die Gewinnzone aber nur dank des Verkaufs des letzten Anteils am Telekommunikationskonzern TDC, der rund 90 Millionen Franken einbrachte, wie SBB-Chef Benedikt Weibel in einem am Mittwoch publizierten Interview der «HandelsZeitung» sagte. Für das erste Halbjahr 2003 wies die SBB einen Gewinn von 58,2 Millionen Franken aus. In Zukunft drohen der SBB aber erneut Verluste wegen dem Milliardenloch in der Pensionskasse. «Wenn wir weiterhin mit dieser Rückstellung für die Pensionskasse leben müssen, haben wir nie mehr eine Chance, in die Gewinnzone zu gelangen», sagte Weibel. Letztes Jahr betrugen die Rückstellungen 145 Millionen Franken, dank der Börsenhausse stieg der Deckungsgrad aber von 80,5 auf 85 Prozent. Die SBB fordern, dass der Bund die Deckungslücke für diejenigen Rentner übernimmt, die noch unter dem Beamtengesetz pensioniert wurden. (dapd)

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