MTV Movie Awards: Scarlett und Sandra: Es muss Liebe sein

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MTV Movie AwardsScarlett und Sandra: Es muss Liebe sein

Bei den MTV Movie Awards war «Twilight» der grosse Abräumer. Star des Abends aber war Sandra Bullock.

Preissegen für «Twilight», den romantischen Edward und die schöne Bella: Der zweite Teil der Vampirsaga hat bei der Verleihung der MTV Movie Awards vier Preise eingeheimst. «New Moon» wurde vom Publikum des Musiksenders zum besten Film gewählt. Robert Pattinson und Kristen Stewart sahnten beide Schauspieltrophäen ab und setzten sich wie schon 2009 mit ihrem Leinwandkuss durch. Star der Verleihzeremonie am 6. Juni in Los Angeles aber war Sandra Bullock.

Sprühend vor guter Laune liess sie sich vom jungen MTV-Publikum feiern. In einem gewagten schwarzen Kleid, superkurz und supertief ausgeschnitten, witzelte sie auf der Bühne über ihre Würdigung mit dem MTV Generational Award und verpasste ihrer Kollegin Scarlett Johansson überraschend einen Lippenkuss.

Bullock hatte sich nach ihrem Oscarsieg Anfang März und dem anschliessenden Ehedrama fast zwei Monate aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Aufgetrumpft

Jetzt trumpfte sie wieder auf. Ihr sei klar, dass ihr mit dem Generational Award ein Preis für «alte Leute» verliehen werde, die ihren Platz für den Nachwuchs räumen, scherzte sie.

«Das wird aber nicht passieren. Ich bleibe. Egal, was ihr gelesen oder gehört habt, ich liebe meinen Job und ich habe nicht vor, ihn aufzugeben», sagte Bullock bei der Annahme des Preises für ihr Lebenswerk.

Johansson vertrat dabei ihren Mann Ryan Reynolds, Bullocks Partner in der Komödie «Selbst ist die Braut». Das Paar war auch in der Kategorie «Best Kiss» nominiert.

Als Johansson auf der Bühne bedauerte, dass dieser Preis an die «Twilight»-Darsteller gegangen war, trat Bullock in Aktion und revanchierte sich mit einem Kuss bei der Frau ihres Leinwand-Lovers. «Können wir jetzt wieder zur Normalität zurückkehren?», fragte sie anschliessend. «Therapien sind nämlich mordsteuer.»

Verlierer des Abends war die feucht-fröhliche Komödie «Hangover», die mit sechs Nominierungen als Favorit gegolten hatte. Auch der erfolgreichste Film aller Zeiten, James Camerons 3D-Spektakel «Avatar», konnte sich nicht durchsetzen. Die Gewinner der MTV-Movie Awards werden online vom Publikum bestimmt.

(sda)

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