Aufatmen in Hollywood: Scarletts Nacktfoto-Dieb ist verhaftet

Aktualisiert

Aufatmen in HollywoodScarletts Nacktfoto-Dieb ist verhaftet

Er hackte sich in die E-Mail-Konten von Promis wie Scarlett Johansson oder Mila Kunis und stellte seine Funde ins Internet. Jetzt hat das FBI den 35-jährigen Mann geschnappt.

von
jam

Ein 35-jähriger Mann ist in Florida vom FBI verhaftet worden. Er soll hinter den Hackerangriffen auf zahlreiche Hollywood-Promis stehen, darunter auch die mittlerweile berühmt-berüchtigten Nacktaufnahmen der Schauspielerin Scarlett Johansson, die eine ganze Welle von Nachahmern auf den Plan gerufen haben. Ausserdem soll er sich von seinem Heim-PC in Jacksonville/Florida in die Handys und E-Mail-Accounts von so grossen Namen wie Mila Kunis und Christina Aguilera gehackt haben, wie US-amerikanische Medien am Mittwoch berichten. Die erbeuteten Bilder hat der Mann dann im Internet verbreitet.

Wenn es sich bei dem Verhafteten tatsächlich um den gesuchten Hacker handelt, dürfen die Hollywood-Stars aufatmen. Im September waren Nacktfotos von Scarlett Johansson im Internet aufgetaucht. Die Schauspielerin hatte die Bilder angeblich selbst zu Hause vor einem Spiegel mit einer Handykamera aufgenommen.

Das Motiv ist unklar

Der 35-Jährige hatte sich via Facebook und Twitter durch zahlreiche Beiträge der Zielpersonen geklickt und nach möglichen Passwörtern für die Accounts der Stars gesucht. Kaum hatte er eines gefunden, das ihm Zugang zu einem Mailprogramm ermöglichte, hatte er den Jackpot geknackt. Fortan half den Opfern auch nicht mehr, wenn sie ihr Passwort änderten. Der Mann hatte es so eingerichtet, dass ihm auch diese Informationen automatisch zugespielt wurden. Was die Absichten des Hackers waren, darüber ist viel spekuliert worden. Ob er mit seinen Hackerangriffen die Stars erpressen oder nur blossstellen wollte, werden die Befragungen zeigen.

Sollte der 35-Jährige verurteilt werden, drohen ihm bis zu 121 Jahre Gefängnis, wie die «Huffington Post» berichtet. Das FBI wollte zunächst noch keine Einzelheiten über die mehrmonatigen Ermittlungen unter dem Namen «Operation Hackerazzi» bekanntgeben.

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